Auf dem Feld war beim Finale der Major League Soccer diesmal kein Österreicher aktiv dabei, bei den Feierlichkeiten der Seattle Sounders war dennoch einer mittendrin: Zuerst wurde der frühere rot-weiß-rote Teamkapitän Andreas Ivanschitz im Century-Link-Field mit ehemaligen Mannschaftskollegen für seine Verdienste für die Sounders geehrt, danach sah er einen 3:1-Erfolg seines Ex-Teams gegen Toronto FC, mit dem Seattle den zweiten Titel in der nordamerikanischen Meisterschaft nach 2016 holte.

Auch damals hieß der Gegner Toronto. Die Sounders hatten sich 5:4 im Elfmeterschießen durchgesetzt, Ivanschitz hatte den zweiten Elfmeter für seine Mannschaft verwandelt.

Diesmal sah er von außen, wie Seattle nach einer torlosen ersten Halbzeit durch Kelvin Leerdam in der 57. Minute in Führung ging. Victor Rodriguez erhöhte auf 2:0, ehe Raul Ruidiaz in der 90. Minute für die Entscheidung sorgte. Jozy Altidores Tor zum 1:3 in der Nachspielzeit kam für Toronto zu spät.

Auch Andreas Ivanschitz durfte, wiewohl nicht mehr aktiv, sich freuen. - © APAweb / Robert Jäger
Auch Andreas Ivanschitz durfte, wiewohl nicht mehr aktiv, sich freuen. - © APAweb / Robert Jäger

"History - Gratuliere", twitterte Ivanschitz mit einem Bild von der Überreichung der Trophäe.

Umrahmt wurde die Party von Auftritten von US-Rapper Macklemore, einem der Eigentümer der Sounders, und Pearl-Jam-Gitarrist Mike McCready, der die US-Nationalhymne zum Besten gab. (apa)