Jungen Menschen aus benachteiligten Communitys den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern, sie zu begleiten und zu fördern - das sind die Ziele des Projekts "Job Goals - Education through Football" des österreichischen Vereins "Kicken ohne Grenzen". Nun wurde er dafür in Brüssel mit dem "Be-Inclusive-Award" der EU-Kommission ausgezeichnet.

Fußball sei ein Schlüssel, um Türen zu öffnen, sind die Organisatoren  überzeugt. Alleine durch das regelmäßige Training sowie die Reflexionen darüber lerne man viel über Konfliktmanagement, Frustrationsbewältigung und Gender Equality. Danach gelte es, diese Fähigkeiten auch für den Einstieg ins Berufsleben - vor allem für Menschen mit Migrationshintergrund - zu stärken und zu nützen.

Die Anfordernisse sind freilich groß, die Kapazitäten nicht unermesslich. Natürlich wolle man weiter wachsen, es gelte aber eher, "die Qualität und Tiefe unserer Angebote zu verbessern", wurde Karina Lackner von der Projektleitung schon im Frühjahr auf fifa.com zitiert. Möglich, dass die nunmehrige Auszeichnung in dieser Hinsicht eine Erleichterung bringt. (red)