Auch in der zweiten Jahreshälfte hatten Sie mit einigen kleineren Verletzungen zu kämpfen. Sehen Sie einen speziellen Grund dafür? Hat sich Ihr Körper erst an die vielen Spiele und die Belastung gewöhnen müssen?

Das kann sein, aber ich weiß es nicht wirklich. Ich versuche alles, um möglichst fit zu sein. Aber manchmal verletzt man sich als Fußballer eben, und dann muss man versuchen, das so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Man arbeitet hart, um das zu verhindern, aber es gehört letztlich dazu.

Alles in allem war Ihr Jahr in Salzburg ein großer Erfolg. Rückblickend: Wie gut war die Entscheidung, hierher zu kommen?

Es war eine ziemlich gute Entscheidung, oder nicht? Ich würde sagen: zehn von zehn möglichen Punkten. Ich weiß nicht, wie es woanders gelaufen wäre, aber bei Red Bull Salzburg war es bisher ausgezeichnet.

Was macht Salzburg zum richtigen Platz für Ihre Entwicklung?

Man hat hier alles. Für mich ist es der perfekte Ort zum Leben und der perfekte Ort, sich darauf zu konzentrieren, was wichtig ist - auf die Entwicklung und auf das Fußballspielen. Das ist für mich der Schlüssel.

Was sind Ihre persönlichen Ziele für 2020?

Ich muss also versuchen, die Auszeichnung 2020 wieder zu bekommen (lacht). Es geht darum, so weiterzumachen wie bisher. Natürlich möchten wir am Ende die Titel gewinnen. Das ist das Wichtigste für den Klub.

Längerfristig gedacht: Haben Sie so etwas wie ein Karriereziel? Was möchten Sie erreichen?

Ich will versuchen, in den größten Ligen der Welt etwas zu gewinnen.

Früher oder später werden Sie eine weitere Klub-Entscheidung treffen müssen. Welche Rolle spielt Ihr Vater als Berater in diesem Prozess?

Wir haben eine sehr gute Beziehung. Er hilft mir schon sehr lange enorm viel. Er weiß, wie es ist, Profifußballer zu sein. Diese Erfahrung teilt er mit mir. Das macht es mir bei vielen Dingen einfacher.

Wie sehen Sie die Situation selbst? Wie ist der Status, Ihre Zukunft betreffend?

Ich versuche, mich in erster Linie auf mein Spiel zu konzentrieren. Natürlich gibt es viele Gerüchte, aber am Ende geht es darum, Fußball zu spielen. Darauf versuche ich mich zu fokussieren. Ich versuche, das zu genießen, was ich am meisten mag in meinem Job und in meinem Leben.

Gibt es für die Entscheidungsfindung irgendeinen Zeithorizont?

Wie gesagt, ich mache mir wegen dieser Dinge keinen Stress. Also nein.(apa)