Real Madrid hat den spanischen Fußball-Supercup gewonnen. Die Madrilenen setzten sich im Finale am Sonntagabend im King Abdullah Sports City Stadium in Dschidda in Saudi-Arabien gegen Atletico Madrid nach torlosen 120 Minuten mit 4:1 im Elfmeterschießen durch. Dani Carvajal, Rodrygo, Luka Modric und Sergio Ramos trafen in der Entscheidung, für Atletico war nur Kieran Trippier erfolgreich.

Real, das nach einem Torraub-Ausschluss von Federico Valverde ab der 115. Minute in Unterzahl agierte, trat damit die Nachfolge des FC Barcelona an. Es war der elfte Triumph in der Geschichte des Rekordmeisters. Zuvor hatte dieser Valencia mit einem 3:1-Sieg am Mittwoch im Halbfinale ausgeschaltet. Atletico war einen Tag später mit einem 3:2 gegen Barca ins Endspiel eingezogen. Erstmals wurde der Bewerb in dieser Art ausgetragen, vor allem der Gang nach Saudi-Arabien, das den Bewerb großzügig sponsert, war Anlass für viel Kritik gewesen. Verbandschef Luis Rubiales hat dies aber verteidigt. Zum einen könne Fußball Türen öffnen, meinte er. Zum anderen habe man mit der Veranstaltung im Ausland einen "großen Schritt" nach vorne getan. "Wir wussten, dass wir ein unbeachtetes Event im Sommer in einen großen Bewerb verwandelt haben. Aktuell ist es das wichtigste Kurzturnier der Welt", hatte er erklärt. (red)