Langsam schließt sich in der Bundesliga das Tor zur Meistergruppe. Zu spüren bekommt das neben der Austria auch der TSV Hartberg: Weil Rapid am Sonntag in der 93. Minute das 2:2 gelang und danach Austria Wien gegen Salzburg spät einen Punkt holte (2:2), brauchen die Steirer in den ausstehenden Partien gegen den Linzer ASK und WSG Tirol noch einen Punkt, um fix zum Kreis der Top Sechs zu gehören.

"Wir haben einen Sekundenbruchteil nicht gut genug aufgepasst. Es ist schade, wenn man es so knapp vor der Ziellinie doch noch nicht schafft", sagte Hartbergs Felix Luckeneder nach einer Partie, die zunächst klar im Zeichen der Gäste gestanden war. Das sah auch Hartbergs Siegfried Rasswalder so. "Rapid hat besser in die Partie gefunden und verdient geführt, nach dem Ausgleich waren wir aber sicher ebenbürtig."

Um nun den Sprung in die Top Sechs zu schaffen, muss am kommenden Sonntag gegen den Lask ein Erfolg her. Sollten die Hartberger die Partie ebenso wie das letzte Ligaspiel am 7. März (gegen Tirol) punktelos beenden, hätte die Austria – auch dank des jüngsten Remis gegen Red Bull Salzburg – sogar noch eine Chance, vorausgesetzt die Violetten entscheiden die letzten Spiele gegen Sturm Graz und St. Pölten für sich. Wobei die Grazer seit dem Wochenende alle Trümpfe in der Hand haben: Das 2:0 gegen die Admira am Samstag bedeutete die Qualifikation für die Meistergruppe. Sturm darf nach vorne schauen, Trainer Nestor El Maestro fand das "natürlich schön".

Gegen den Lieblingsgegner aus der Südstadt – Sturm holte gegen die Admira den bereits siebenten Liga-Sieg en suite – lieferten die Grazer eine effiziente Vorstellung ab. Nachdem Juan Dominguez (16.) getroffen hatte, entschied ein Eigentor von Kolja Pusch (56.) nach einem Freistoß die Partie. Es war ganz nach dem Geschmack von El Maestro, was seine Elf in Maria Enzersdorf bot.

Admira sucht neuen Coach

Admira-Coach Klaus Schmidt wiederum ist seinen Job los. Der Steirer musste ebenso wie Co-Trainer Joachim Standfest den Hut nehmen. Die Südstädter werden nun "vorübergehend" von Assistanz-Trainer Michael Horvath betreut, hieß es in einer Aussendung. Der Coach hatte sein Amt erst Anfang September als Nachfolger von Reiner Geyer angetreten. (apa/rel)