Das wegen der Coronavirus-Pandemie verschobene Heimspiel von Österreichs Frauen-Fußball-Nationalteam in der EM-Qualifikation gegen Frankreich soll im Oktober über die Bühne gehen. Man habe sich mit den Verantwortlichen von Frankreich bereits auf eine Austragung im Oktober-Uefa-Fenster geeinigt, hieß es vom ÖFB am Freitag auf APA-Anfrage. Die Bestätigung der Uefa steht diesbezüglich aber noch aus.

Die Partie hätte ursprünglich am 14. April in St. Pölten stattfinden sollen. Sollte der Juni-Termin nicht auch noch nach hinten verlegt werden, tritt die in der am Freitag veröffentlichen Weltrangliste um eine Position auf Rang 22 zurückgefallene ÖFB-Auswahl im Rennen um ein EM-Ticket zunächst auswärts gegen Gruppenfavorit Frankreich an. Die Partie ist am 5. Juni angesetzt. Österreich ist nach vier Spielen mit zwölf Punkten Pool-G-Spitzenreiter, der Dritte Frankreich hat bisher aus zwei Partien das Punktemaximum geholt.

"Solange ich vom ÖFB keine Information bekomme, befasse ich mich zu null Komma null damit. Ich kann ohnehin nichts daran ändern und im Endeffekt müssen wir eh beide Spiele machen. Ob zuerst auswärts oder nicht, ist nicht so wichtig. Wir brauchen in beiden Spielen eine Topverfassung", sagte ÖFB-Torfrau Manuela Zinsberger.

Auch Frauen-EM sucht neuen Termin

Noch offen ist auch, wann die zwischen 7. Juli und 1. August 2021 in England geplante Endrunde überhaupt über die Bühne gehen wird. Durch die Verschiebung der Männer-EM auf Sommer 2021 wird für die Frauen-EM ein neuer Termin gesucht. "Es ist besser, wenn man sich bei der Uefa länger zusammensetzt, als gleich irgendetwas schnell, schnell zu beschließen", schilderte Zinsberger ihre Sicht.

Dem Vernehmen nach soll die Verschiebung um einige Wochen oder Monate genauso ein Thema sein, wie etwa 2022 ins Auge zu fassen. Offizielle Information gibt es aber vorerst noch keine, auch der ÖFB tappt da im Dunkeln. "Details zu einem neuen Termin folgen", lautet die Auskunft der Uefa. (apa)