Wie in Europa steht auch in China der Ball still - und das schon seit dem Winter. Nun aber haben die Spieler der chinesischen Super League eine neue Perspektive, zumindest diejenigen, die im Land weilen. "Basierend auf der Einschätzung der aktuellen Situation wird die neue Saison Ende Juni oder Anfang Juli beginnen", erklärte Huang Shenghua, Geschäftsführer des Klubs Guangzhou R&F am Sonntag in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

Ein Problem könnten aber die strengen Einreiserichtlinien werden. In dem Land, in dem die Pandemie ihren Ausgang genommen hat, ist die Lage zwar weitgehend im Griff und das öffentliche Leben wieder hochgefahren. Aus Angst vor importierten Sars-CoV2-Infektionen und einer zweiten Welle gelten aber strenge Einreise- und Quarantänerichtlinien, die auch die zahlreichen Legionäre betreffen.

ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic, der bei Shanghai SIPG unter Vertrag steht, sitzt seit Wochen in Dubai in Quarantäne fest. Anlässlich seines 31. Geburtstags am Sonntag feierte ihn der ÖFB auf Twitter mit Videos.

Der Saisonstart war ursprünglich für 22. Februar geplant, wegen der Coronakrise aber ausgesetzt worden. Trotz einem zumindest um vier Monate späteren Beginn soll die Saison nicht verkürzt werden müssen. Offiziell muss ein neuer Starttermin aber erst bekanntgegeben werden. (red)