Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge hält nichts von der Idee einer Veröffentlichung von Spielergehältern im deutschen Profifußball. "Das ist kalter Kaffee. Damit würden wir doch nur eine Neiddebatte anstoßen", sagte Rummenigge dem deutschen Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Es sei "ja bekannt, dass die Spieler sehr viel Geld verdienen. Aber wenn wir das auf Heller und Pfennig veröffentlichen würden, dann hätten wir in den Mannschaftskabinen der Bundesliga und in der Öffentlichkeit eine schräge Diskussion", meinte der operative Chef des deutschen Meisters, bei dem auch ÖFB-Star David Alaba sein Geld verdient. Rummenigge: "Wem täten wir damit einen Gefallen?"

DFB-Präsident Fritz Keller hatte zuletzt eine Gehaltsobergrenze im Profifußball gefordert und vorgeschlagen, Spielergehälter offenzulegen, damit eine gesellschaftliche Debatte über die Summen in Gang komme. (apa/dpa)