Der deutsche Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern wird nach übereinstimmenden Medienberichten Insolvenz anmelden. Demnach plane der vierfache Meister, in den nächsten Tagen einen entsprechenden Antrag zu stellen. Der Club soll mittlerweile Schulden in Höhe 24 Millionen Euro haben und etwa 15 Millionen Euro für die Lizenzerteilung für die nächste Saison benötigen.

Der Verein strebt offenbar ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung an. Der Club will am Montag darüber informieren. Sportlich hat der Schritt keine Konsequenzen für die Roten Teufel. Der Deutsche Fußball-Bund hat den bei einem Insolvenzantrag vorgesehenen Neun-Punkte-Abzug wegen der Corona-Krise ausgesetzt. Der FCK ist mit 44 Punkten derzeit Tabellen-Zwölfter in der 3. Liga. Der Abstand zu einem Abstiegsrang beträgt sieben Zähler.(apa/dpa)