Bei Sturm Graz gibt es Neuigkeiten: Bei den Steirern wird es in der Zukunft einige Veränderungen geben. Die Grazer hatten eine Saison zum Vergessen. Angestrebt hatten sie Platz drei und die Qualifikation für die Europa League. Letztlich wurde es Platz sechs. Nun wollen die Blackys in ihrer Strategie für die Zukunft auf Verjüngung, langfristige Planung und eine Durchgängigkeit von der Akademie bis zur Kampfmannschaft setzen.

Man werde sich "alles anschauen, kein Stein darf auf dem anderen bleiben. Es gibt nichts, was es nicht zu hinterfragen gibt", so Präsident Christian Jauk bei einem Pressetermin am Donnerstag. Mit dabei war auch der seit April amtierende Sportdirektor Andreas Schicker. "Wir wollen eine verjüngte Mannschaft sehen, und wenn wir investieren, dann nur in die Spitze. Wir dürfen den Weg für junge Spieler in der Kampfmannschaft nicht blockieren", betonte er. Außerdem kündigte der Klub eine Kooperation mit dem steirischen Zweitligisten Kapfenberg an, der somit als Bindeglied zwischen den in der Regionalliga kickenden Amateuren und der Kampfmannschaft dienen soll.
Derzeit sind der Trainer und Kader für 2021 noch unklar. Doch fest steht, dass einige Abgänge bereits fix sind: Kiril Despodow, Thomas Schrammel, Juan Dominguez, Isaac Donkor und Florian Ferk werden ab kommender Saison nicht mehr bei Sturm Graz unter Vertrag stehen. (apa)