Die Play-offs begeben sich ins Finale: Am Samstag steigt um 17 Uhr das Hinspiel zwischen dem FK Austria Wien und dem TSV Hartberg in Wien. Das Rückspiel findet dann am Mittwoch in Hartberg statt. Dort wird sich entscheiden, wer sich für die Gruppenphase des Europacups qualifiziert.

Die Austria mobilisiert noch einmal alle Kräfte für das Play-off-Finale, welches für sie diese Saison praktisch durchgehend außer Reichweite war. "Wir sind einen etwas anderen Weg gegangen, den über die Bergstraßen", so Austria-Coach Christian Ilzer. Er sehe keinen Favoriten im Finale. Seine Elf habe sich Respekt zurückerarbeitet, Hartberg habe indes seit vergangenem Sommer einiges richtig gemacht. "Beide Mannschaften sind gut drauf, von dem her gibt es keinen klaren Favoriten.", meinte Ilzer. Fakt ist jedoch eines: "Immer, wenn man im Finale ist, will man das natürlich gewinnen."

Negative Tests bei Hartberg

Der TSV Hartberg strebt auch Großes an. Die Steirer sind erst vor zwei Jahren in die höchste Klasse aufgestiegen. Nun ist das Ticket für den Europacup zum Greifen nahe, sie könnten sich erstmals in der Vereinsgeschichte für den Europacup qualifizieren. Nachdem in den vergangenen Tagen bekannt wurde, dass ein Spieler positiv auf Covid-19 getestet worden war, musste die gesamte Mannschaft samt Betreuer in 14-tägige Quarantäne. Diese wird nach Saisonende vorüber sein. Die am Dienstag vorgenommenen Tests waren alle negativ. Weitere Tests wurden Freitagvormittag entnommen, die Ergebnisse werden am Spieltag vorliegen. Trainer Markus Schopp sieht die Vorbereitungen dadurch vorerst nicht eingeschränkt: "Das wäre natürlich anders gewesen, wenn weitere Spieler positiv gewesen wären." Die Austrianer schätzt er als gefährlichen Gegner ein, da sie laut ihm über Qualitäten verfügen, die jeder Mannschaft wehtun können. "Wir müssen achtsam sein, dürfen uns keine Fehler erlauben", so Schopp. (apa)