Als ob es nie vorbei gewesen wäre: Österreichs Frauen-Nationalteam startete ebenso souverän aus der Corona-Pause, wie es sich davor in der EM-Qualifikation präsentiert hatte: Beim Debüt von Neo-Teamchefin Irene Fuhrmann setzte sich die Equipe gegen Kasachstan mit 5:0 durch und hält damit nach fünf Spielen bei fünf Siegen. Vor der Abendpartie in der Qualifikationsgruppe G zwischen Nordmazedonien und Frankreich liegen die Österreicherinnen damit gleich sechs Punkte vor den Französinnen.

Allerdings sollte man sich nicht zu früh freuen: Gruppenfavorit Frankreich hat noch zwei Spiele weniger auf dem Konto - und auch die direkten Partien stehen erst im Oktober und November auf dem Programm. Ob Julia Hickelsberger-Füller dabei mitwirken kann, steht noch nicht fest. Sie musste schon in der Anfangsphase mit einer Knieverletzung vom Platz, genaue Untersuchungen stehen aber noch aus.

"Arbeit macht großen Spaß"

In ihnen wird sich wohl entscheiden, ob die Österreicherinnen ein Fixticket für die EM in England buchen können. Notwendig ist dafür der erste Platz oder der Zweite als einer der drei Punktbesten, die weiteren Gruppenzweiten haben immerhin noch die Chance im Play-off.

Vorerst aber konnte sich Fuhrmann aber über einen gelungenen Einstand, eine dominante spielerische Leistung und Akteurinnen in Torlaune freuen. Barbara Dunst eröffnete den Reigen mit zwei Toren, danach trafen auch Verena Aschauer, Sarah Puntigam und Nicole Billa aus einem Elfmeter.

"Das Ergebnis spricht für sich. Das Team ist nach der frühen Verletzung von Julia Hickelsberger ruhig geblieben und hat mehr als verdient gewonnen. Es macht großen Spaß, mit diesem Team zu arbeiten", sagte Fuhrmann. (art)