Der WAC hat wieder einmal für eine Sensation in der Fußball-Europa-League gesorgt. Die Wolfsberger feierten am Donnerstagabend einen 4:1-(2:0)-Sieg bei Feyenoord Rotterdam. Der LASK erzielte im eigenen Stadion  einen 4:3-(3:1)-Erfolg über Ludogorez Rasgrad. Damit eroberten die Linzer am Donnerstag im zweiten Spiel der Gruppenphase der Fußball-Europa-League die ersten Punkte.

Matchwinner für den WAC war Michael Liendl mit einem Triplepack (4., 13./jeweils Foulelfer 60.). Den vierten WAC-Treffer zum Endstand erzielte Dejan Joveljic, der auch den dritten Elfer für die Kärntner an diesem Abend verwandelte (66.).

Damit beendete der WAC den Erfolgslauf des vom ehemaligen niederländischen Teamchef Dick Advocaat betreuten Traditionsclubs, der zuvor 20 Pflichtspiele ungeschlagen geblieben war. Außerdem übernahm der WAC mit vier Punkten auch die Führung in der Gruppe K nach der zweiten Runde, da sich im Parallelspiel ZSKA Moskau und der kroatische Meister Dinamo Zagreb 0:0 trennten.

Mutmacher für nächsten LASK-Auftritt

Beim LASK trafen mit Mit Husein Balic (2., 56.), Andreas Gruber (12.) und Marko Raguz (35.) auf der Gugl alle drei Stürmer. Dabei verspielte der LASK fast eine 4:1-Führung. Elvis Manu (15., 67., 73.) machte es für den bulgarischen Serienmeister noch spannend.

Mit dem siebenten Sieg im neunten Heimspiel auf der europäischen Bühne seit der Saison 2019/20 holte sich die Truppe von Trainer Dominik Thalhammer auch eine Moralinjektion für den nächsten Auftritt in einer Woche bei Tabellenführer Royal Antwerpen. Die Belgier feierten mit dem 1:0 über Gruppenfavorit Tottenham schon den zweiten Sieg. Der LASK ist damit punktegleich mit den Londonern Dritter.