Zwei Tage nach der Trennung von Lucien Favre hat Borussia Dortmund seine Mini-Krise in der deutschen Fußball-Bundesliga zumindest vorerst beendet. Im ersten Spiel unter der Leitung des neuen Cheftrainers Edin Terzic kam der BVB am Dienstagabend bei Werder Bremen zu einem verdienten 2:1-(1:1)-Sieg und holte damit den ersten Dreier nach zuvor drei Partien ohne Sieg.

Raphael Guerreiro (12.) und Marco Reus (78.) per Elfer-Nachschuss erzielten die Dortmunder Treffer. Die Borussia, bei der der erst 16-jährige Youssoufa Moukoko erstmals in der Startelf stand, war zuletzt 1:5 zu Hause gegen den VfB Stuttgart unterlegen. Die Schwaben holten ihrerseits am Dienstag nach 0:2-Rückstand gegen Union Berlin noch ein 2:2. Der österreichische Teamspieler Sasa Kalajdzic erwies sich dabei als Super-Joker. Der bei Stuttgart erst in der 80. Minute eingewechselte Wiener traf in der 85. und 90. Minute zum Endstand. Für Kalajdzic waren es seine Saisontore vier und fünf.

Sasa Kalajdzic sorgte nach 0:2-Rückstand noch für einen Punktgewinn des VfB Stuttgart. - © afp / Thomas Kienzle
Sasa Kalajdzic sorgte nach 0:2-Rückstand noch für einen Punktgewinn des VfB Stuttgart. - © afp / Thomas Kienzle

Lainer verursacht Elfmeter

Mönchengladbach hatte davor nach einem späten Doppelpack noch ein 3:3 (1:3) bei der Eintracht in Frankfurt geholt. Die Hausherren um Trainer Adi Hütter lagen bis zur 90. Minute mit 3:1 voran, ehe Lars Stindl mit seinen Treffern zwei und drei an diesem Abend noch für das Remis sorgte. Die nach Gelb-Rot für David Abraham (81.) in der Schlussphase dezimierten Frankfurter sind nun neun Runden ohne Sieg, die Gladbacher deren drei.

Stindl (14.) hatte das Team von Marco Rose per Freistoß in Führung gebracht, der starke Andre Silva (22./Handelfmeter, 24.) sowie Aymen Barkok (32.) drehten die Partie aber binnen zehn Minuten zu einer 3:1-Pausenführung für die Eintracht. Stefan Lainer hatte beim Schuss von Martin Hinteregger den Elfer verursacht. Die Frankfurter waren dann dem vierten Tor zunächst näher. Mit Abrahams Ausschluss warfen die Borussen aber noch einmal alles nach vor. Kapitän Stindl traf in der 90. Minute per Elfer, ehe er fünf Minuten später sogar noch für den Punktgewinn sorgte.

Hertha BSC und Mainz trennten sich mit einem 0:0. Bei den am Tabellenende um jeden Punkt kämpfenden Mainzern spielte neben Karim Onisiwo auch Kevin Stöger von Beginn an. (apa)