Österreichs Fußball-Teamchef Franco Foda hat am Dienstag gleich 43 Spieler in seinen provisorischen Kader für die ersten drei WM-Qualifikationsspiele Ende März nominiert. Da die Deutschland-Legionäre nicht zum Match am 25. März in Glasgow gegen Schottland reisen dürfen, musste der Deutsche das wohl größte Aufgebot in der Geschichte der ÖFB-Nationalmannschaft zusammenstellen. Allerdings wird der Kader am Freitag noch reduziert.

Neben altbekannten Namen scheinen unter anderem die beiden Rapidler mit türkischen Wurzeln, Ercan Kara und Yusuf Demir, deren Klubkollegen Dejan Ljubicic und Maximilian Ullmann sowie Stefan Schwab (PAOK Saloniki), Goalie Daniel Bachmann (Watford), David Nemeth, Jakob Jantscher, Stefan Hierländer (alle Sturm Graz) und Peter Zulj (Göztepe) auf. Nur auf der Abrufliste steht Salzburg-Keeper Cican Stankovic, der als Anwärter auf das Einserleiberl galt.

An Kara zeigte zuletzt auch der türkische Verband Interesse, der Stürmer entschied sich nun aber für den ÖFB. "Es ist mir eine Ehre, für Österreich spielen zu dürfen", lautete die erste Reaktion des 25-Jährigen. Nach dem Schottland-Gastspiel tritt das ÖFB-Team im Wiener Happel-Stadion gegen die Färöer (28. März) und Dänemark (31. März) an. (apa)