Vor etwas mehr als einem Jahr hat Felix Magath als "Head of Global Soccer" von Sponsor Flyeralarm bei der Admira angeheuert, jetzt ist seine Ära auch schon wieder Geschichte. Am Mittwoch verkündete er seinen Rückzug – und nannte als Grund die schwierige Situation aufgrund der Coronavirus-Pandemie.

Der 67-Jährige, als Trainer einst als "Schleifer" verschrien, will sich künftig auf seine Aufgaben in Deutschland konzentrieren, wo er beim Zweitligisten Würzburger Kickers und als persönlicher Berater von Flyeralarm-Chef Thorsten Fischer engagiert ist.

Anders als die Admira haben die ebenfalls von dem Drucksortenhersteller gesponserten Würzburger ihre ersten Ziele in der Ära Magath vorerst erreicht. Im Sommer gelang der Aufstieg aus der dritten Liga, in der man aktuell auf dem 18. Platz liegt. Auch den Niederösterreichern wollte Magath "neue Impulse" verleihen, auf dass sie "um die ersten Plätze kämpfen" könnte. "Das ist das Ziel, davon bin ich überzeugt, das werden wir angehen", hatte Magath bei seinem Amtsantritt im Jänner 2020 betont.

Doch Anspruch und Realität klaffen auch in diesem Fall weit auseinander. Nach der Punkteteilung liegt die Admira mit nur sieben Punkten auf dem letzten Platz der Qualifikationsgruppe. (art)