Mit ein paar Überraschungen und einigen Fast-Überraschungen hat am Mittwoch die WM-Qualifikation in Europa begonnen. Während sich Portugal daheim gegen Aserbaidschan zu einem 1:0 mühte, patzten die Niederlande, Frankreich und Kroatien. Österreich startet am Donnerstag (20.45 Uhr) gegen Schottland in die Qualifikationsgruppe F mit Dänemark, Israel, Moldawien und den Färöern.

Titelverteidiger Frankreich ging daheim gegen die Ukraine zwar plangemäß früh durch Antoine Griezmann in Führung, doch die Gäste konnten in einer insgesamt eher chancenarmen Begegnung in der 57. Minute durch ein Eigentor ausgleichen. Trotz einiger Chancen für die Franzosen und zahlreichen Standardsituationen blieb es beim 1:1. Kroatien, dem Finalgegner Frankreichs 2018, erging es noch schlechter. In Slowenien unterlag der Vizeweltmeister mit 0:1, wobei Ex-Sturm-Spieler Sandi Lovric den Siegtreffer beisteuerte. Der ehemalige ÖFB-Nachwuchs-Teamspieler hatte sich im Vorjahr entschieden, künftig für das Land seiner Vorfahren zu spielen.

Auch die Niederlande erwischten einen Fehlstart in der Türkei, die erst 3:0 voran lag, dann beinahe diese Führung verspielte (2:3), ehe Burak Yilmaz aus von OSC Lille zum 4:2-Endstand traf. Memphis Depay vergab dann in der Schlussminute noch einen Elfmeter. In der Gruppe mit Portugal startete Serbien mit einem 3:2 über Irland gut in die WM-Qualifikation. Die Endrunde wird im Winter 2022 in Katar ausgetragen. (sir)