In Pasching kommt es am Mittwoch (20.30 Uhr/Sky) zum Duell um Platz zwei zwischen dem Linzer ASK und dem zwei Punkte voranliegenden SK Rapid. Die Linzer wollen hier ihren Negativlauf gegen die Wiener stoppen, die ihren bereits sechsten Bundesliga-Sieg en suite gegen die schwarz-weißen Athletiker anpeilen. "Was morgen zählt, ist die Kraft des Moments, der Gegenwart. Es geht nicht darum, was in der Vergangenheit war", betonte LASK-Trainer Dominik Thalhammer.

Sein Team, das am Sonntag in Salzburg nach guter Leistung beim überlegenen Tabellenführer erst durch zwei späte Tore 0:2 verloren hat, müsse deshalb "hundertprozentigen Fokus auf unser Spiel und unsere Leistung haben, Fokus auf die Dinge, die wir als Team beeinflussen können. Wir müssen uns auf unsere Stärken besinnen, das ist ganz entscheidend in so einem Top-Spiel", erklärte Thalhammer. Zuletzt hatten die Linzer Probleme damit, dass Rapid den LASK-Stil mit dem 3-4-3-System "gespiegelt" und damit der Thalhammer-Elf ihre Stärke genommen hatte.

Minimalziel ein Punkt

Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer hofft natürlich, dass der Erfolgslauf gegen den Linzer ASK fortgesetzt wird, "trotzdem fängt es wieder bei Null an. Ich erwarte mir wieder ein sehr physisches, sehr intensives Spiel. Es wird - wie oft gegen den LASK gehabt - über zweite Bälle gehen, den Zweikampf", erläuterte der 50-Jährige am Dienstag. Er rechne mit einem "sehr motivierten Gegner, der was wettmachen will". Rapids Minimalziel sei ein Punkt.

Mit dem Heimspiel gegen den WAC setzt Sturm Graz indessen den Kampf um Platz zwei in der Bundesliga fort. Drei Tage nach dem 0:0 bei Rapid nehmen die Blackys die drei Punkte voran liegenden Hütteldorfer quasi aus der Ferne ins Visier. "Eine absolute Schnittpartie", sagte Coach Christian Ilzer. Im dritten Spiel des Tages trifft Tirol auf Salzburg.