Nach dem 4:0 im Heimspiel peilt Rapid am Mittwoch (18.30 Uhr/Sky) im nächsten Duell mit der WSG Tirol wieder einen Sieg an, um den zweiten Tabellenplatz hinter Salzburg abzusichern. "Man hat gesehen, dass Wattens eine Mannschaft ist, die zu Recht da oben steht. Wenn jetzt einer erwartet, dass das leichter wird, dann ist er am falschen Dampfer. Wir brauchen eine ähnliche Leistung, damit wir da zu Punkten kommen", betonte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer am Dienstag.

Ein Erfolg auf dem Tivoli würde überdies "eine schöne Heimfahrt" im Bus garantieren, "aber da gehört natürlich harte Arbeit dazu". Mit dem nächsten Dreier gegen die Tiroler könnten sich die Hütteldorfer (30 Punkte) auch weiter von zumindest einem Verfolger absetzen, da zeitgleich der Dritte Sturm (26) beim Vierten LASK (25) gastiert. "Wir können uns in die Position bringen, dass es leichter wird", meinte Kühbauer mit Blick auf den Kampf um Platz zwei in der Bundesliga, verbunden mit der Champions-League-Qualifikation. Der Sieg am Sonntag habe angesichts des intensiven Spielplans "schon im Kopf" geholfen, trotzdem beginnt es in Innsbruck wieder bei 0:0. "Sie werden uns nichts schenken. Ich erwarte eine Mannschaft, die alles versuchen wird, uns zu schlagen. Das haben sie gegen den LASK und gegen Salzburg gezeigt", so der Rapid-Trainer.

Der ohnehin schon von Personalsorgen geplagte WSG-Trainer Thomas Silberberger muss indes seine Abwehr umbauen, da Innenverteidiger Raffael Behounek nach seiner fünften Gelben gesperrt ist und Linksverteidiger Fabian Koch nach einer Gehirnerschütterung ausfällt. "Wir sind unangefochten Nummer eins bei den Spielern mit mehr als 2.000 Spielminuten in dieser Saison", erklärte der Watten-Coach. Dennoch glaubt er an einem Heimsieg: "Der Wille muss über allem stehen, dann ist so ein Ergebnis wie gegen Salzburg möglich."