Das kommende Wochenende soll in Großbritannien in sportlicher Hinsicht ein schweigsames werden in den Sozialen Medien. Denn der englische Fußballverband (FA) hat zu einem Boykott aufgerufen, dem nicht nur mehrere Fußballklubs aus der Premier League folgen wollen, sondern auch andere Sportarten, etwa Rugby- und Cricket-Verbände. Der Aktion, die bis kommenden Montag dauern soll, schließt sich auch Prinz William als FA-Präsident an.


Konkret geht es den Sportlern und Funktionären um Protest gegen Rassismus und Sexismus in den Sozialen Medien. Sie wollen mit ihrer Aktion die Internet-Plattformen zu einem härteren Vorgehen gegen Beleidigungen im Netz bewegen, von denen auch viele prominente Sportler betroffen sind. So hat etwa der frühere französische Fußballstar und Thierry Henry im März seine Auftritte in Sozialen Netzwerken aus Protest komplett gelöscht. Auch Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton und einige seiner Kollegen solidarisierten sich mit der Aktion. (apa/dpa/reu)