Der LASK startet am Donnerstag (19 Uhr/Puls 24) die Mission Conference League. Beim serbischen Vertreter Vojvodina Novi Sad sind die Linzer im Hinspiel der dritten und vorletzten Qualifikations-Runde durchaus favorisiert, daran ließ auch Trainer Dominik Thalhammer keinen Zweifel. "Der Einzug ins Play-off ist unser erklärtes Ziel", betonte der 50-Jährige vor dem Abflug am Mittwoch nach Belgrad. Der LASK peilt die dritte Europacup-Gruppenphase in Folge an.

Die Athletiker nächtigen in Belgrad, fahren erst am Spieltag in die gut eineinhalb Autostunden entfernte Hauptstadt der autonomen Republik Vojvodina. "Wir haben schon Respekt. Novi Sad dockt immer wieder oben an, ist eine Spitzenmannschaft in Serbien", sagte Thalhammer über den Gegner, der unter anderem 2020 den Cupsieg holte und die Vorsaison hinter den Belgrader Klubs Roter Stern, Partizan und Cukaricki auf Platz vier abschloss.

Rapid gegen Famagusta

Von seiner eigenen Truppe will er vor rund 6.000 Zuschauern nicht zuletzt viel Bewegung mit und ohne Ball sehen. "Sie werden eher defensiv und mannorientiert agieren und auf Umschaltsituationen lauern", prophezeite Thalhammer. "Meine Mannschaft hat in den letzten beiden Trainingseinheiten sehr viel Ballsicherheit und Spielfreude gezeigt. Wir dürfen ihnen kaum Luft zum Atmen geben. Ich bin überzeugt, dass wir, wenn wir das Tempo hochhalten können, über diese Hürde drüberkommen werden."

Am Donnerstag (20.30 Uhr) wird es auch für Rapid wieder ernst: Auf dem Weg in die Champions League sind die Hütteldorfer ja gescheitert, auf jenem in die Europa League soll das nicht passieren. Die Wiener müssen dafür noch zwei Teams ausschalten, schon in der dritten Qualifikationsrunde wartet mit Anorthosis Famagusta aber keine leichte Aufgabe. Mit dem 13-fachen Meister aus Zypern haben die Hütteldorfer vor dem Heim-Hinspiel noch eine Rechnung offen, war man doch 2008 in der Qualifikation zur Königsklasse ausgeschieden. "Wir wollen uns anständig präsentieren und als Sieger vom Platz gehen", sagte Rapid-Coach Didi Kühbauer.