Nach dem Achtelfinaleinzug der Champions League in der Vorsaison sind St. Pöltens Fußballfrauen auch in der kommenden Champions League heiß auf Erfolge. Erneut muss man sich durch die Qualifikation arbeiten, am Mittwochabend (21 Uhr/ORF Sport+) fällt in Turin mit dem Spiel gegen Besiktas Istanbul der Startschuss. Der Gewinner trifft am Samstag aller Voraussicht nach auf Gastgeber Juventus Turin, nur der Sieger des Miniturniers darf sich Hoffnungen auf die erstmals stattfindende Gruppenphase machen.

Die Turiner bestreiten ihr Auftaktspiel ebenfalls am Mittwoch und sind gegen den mazedonischen Klub Sasa Kamenica klarer Favorit. Setzen sich Lisa Makas und Co. gegen beiden Konkurrenten durch, wartet auf Österreichs Serienchampion allerdings noch nicht die Gruppenphase. Nach einer umfassenden Reform präsentiert sich die Königsklasse des Frauenfußballs diesmal in einem neuen Gesicht.

St. Pölten steigt nämlich in der ersten Runde des Meisterweges in die Champions League ein. Diese Runde wird in Mini-Turnieren zu jeweils vier Teams gespielt, insgesamt treten 60 Mannschaften in der ersten Runde an. Die Turniersieger qualifizieren sich für das Play-off, wo in K.o.-Duellen mit Hin- und Rückspiel um den Einzug in die neu geschaffene Gruppenphase gespielt wird. Die Gruppenphase wird mit 16 Mannschaften in vier Gruppen ausgetragen, die Gruppensieger und Zweiten erreichen das Viertelfinale. Fix für die Gruppenphase qualifiziert sind die Meister der ersten vier Verbände der Fünfjahreswertung.

Gelungene Generalprobe

Den Feinschliff für die erhoffte Reise in die Gruppenphase holte sich der SKN in den vergangenen Wochen bei fünf internationalen Tests. Nach einem klaren 4:0-Sieg gegen Slavia Prag, folgte kurz darauf gegen Turbine Potsdam eine 0:2-Niederlage. Auch Sparta Prag und GC Zürich waren nicht zu bezwingen, bei der Generalprobe gegen ZNK Pomurje aus Slowenien in der vergangenen Woche konnten die Wölfinnen mit einem 3:1-Erfolg noch einmal Selbstvertrauen aufbauen. "Es war wieder einiges dabei, das mich zuversichtlich stimmt", wurde Coach Liese Brancao danach zitiert.