Wenige Tage vor Schließen des europäischen Sommer-Transferfensters könnte nun noch einmal frischer Wind, nein, eher ein ganzer Sturm ebendort hereinwehen. Denn nach den Wechseln von Lionel Messi und Gianluigi Donnarumma - unter anderen - zu Paris Saint-Germain mehren sich nun die Indizien, dass zwei weitere Topstars bald in einem anderen Trikot spielen könnten.

Cristiano Ronaldo  wechselt zu Manchester United. Sein neuer Arbeitgeber gab am Freitag bekannt, dass man mit Juventus Turin Übereinkunft über einen Transfer des 36-jährigen Portugiesen erzielt hätte. Frankreichs (Noch-immer-)Jungstar Kylian Mbappé könnte entgegen anderslautender Beteuerungen in den vergangenen Wochen von PSG zu Real Madrid gehen.

Die Verhandlungen über einen Transfer von Kylian Mbappé laufen. - © afp / Loic Venance
Die Verhandlungen über einen Transfer von Kylian Mbappé laufen. - © afp / Loic Venance

Noch am Tag davor hatten die Franzosen ein angebliches 160-Millionen-Euro-Angebot der Spanier ausgeschlagen und deren Verhalten - offenbar hatten sie schon davor illegalerweise mit dem Angreifer Kontakt aufgenommen - als inakzeptabel und respektlos bezeichnet.

Nachdem Real nun nachgebessert hat, sei Paris zu Gesprächen bereit, berichten Medien. Der 22-Jährige hat sich bisher geweigert, seinen 2022 auslaufenden Vertrag zu verlängern. Im kommenden Jahr könnte er zwar ablösefrei wechseln, Real möchte ihn aber offenbar schon früher holen - und ist angeblich willens, mehr als 170 Millionen Euro auf den Tisch zu legen.

Weitaus billiger dürfte Manchester City ein Engagement des portugiesischen Superstars Ronaldo kommen. Die Turiner, die 2018 noch mehr als 100 Millionen Euro für ihn gezahlt haben, sollen nun eine Ablöse von 25 Millionen Euro für den mittlerweile 36-Jährigen fordern.

Juve-Trainer Max Allegri hat bereits bestätigt, dass Ronaldo ihn über seinen Wechselwunsch informiert habe. "Er hat mir gestern gesagt, dass er nicht bleiben will. Der Klub ist das Wichtigste. Er war drei Jahre hier und hat seinen Beitrag geleistet. Jetzt verlässt er uns, und das Leben geht weiter."(apa/dpa/art)