Österreich hat er einst verlassen, weil seine Ideen nicht mehr mit jener von Red Bull Salzburg vereinbar waren, in Deutschland weiß man diese offenbar zu schätzen. Zumindest zeigt dies die Auszeichnung, die Adi Hütter am Dienstag erhalten hat. Die Gewerkschaft der Profi-Fußballer in Deutschland (VDV) kürte den Vorarlberger nun zum Trainer der vergangenen Saison, in der er für Eintracht Frankfurt tätig war. Aktuell steht Hütter an der Seitenlinie bei Borussia Mönchengladbach.

Der Österreicher bekam 34,0 Prozent der Stimmen - und setzte sich damit vor namhaften Kollegen wie dem damaligen Bayern-Coach Hansi Flick (29,1) und dessen nunmehrigen Nachfolger Julian Nagelsmann, in der Vorsaison bei RB Leipzig, sowie Oliver Glasner durch.

"Es hat für mich einen hohen Stellenwert. Erstens ist die Konkurrenz sehr namhaft, und zweitens ist es eine tolle Auszeichnung, weil hier hauptsächlich die Spieler gewählt haben", teilte Hütter in einer Stellungnahme mit. Stimmberechtigt bei der VDV-Wahl waren alle Spieler der ersten und zweiten Bundesliga, der dritten  Liga und der Regionalligen sowie die übrigen VDV-Mitglieder.

Lewandowski Spieler der Saison

Aktuell läuft es für Hütter freilich weniger gut: Mit Mönchengladbach konnte er in vier Bundesliga erst einen Sieg feiern.

Zum Spieler der Saison 2020/21 wurde Weltfußballer Robert Lewandowski vom FC Bayern München gewählt. Der Pole erhielt 75,9 Prozent der Stimmen und sicherte sich damit zum fünften Mal den "Silbernen Schuh". David Alaba schaffte es als einer von vier Verteidigern und sieben Profis von Meister Bayern in die Elf des Jahres. (red/apa)