Es ist ein Aufwärmen gegen den vermeintlich schwächsten Gruppengegner, doch genau solche Spiele sind oft auch die schwierigsten: Zum Auftakt der Champions League gastiert Paris Saint-Germain am Mittwoch (21 Uhr) in Gruppe A bei Club Brügge - angesichts der anderen noch wartenden Konkurrenten Manchester City und RB Leipzig, die zeitgleich in England aufeinandertreffen, sowie der französischen Starbesetzung sollten die Belgier die vermeintlich niedrigste Hürde auf dem Weg ins Achtelfinale werden.

Doch das ist ohnehin nur ein Etappenziel für PSG. Nachdem man im Sommer Topstars à la Lionel Messi an die Seine geholt hat, soll für die katarischen Investoren hinter dem Hauptstadtklub nichts weniger als die Trophäe her. In der Liga sind die Pariser souverän, am Wochenende konnte man beim 4:0 gegen Clermont Foot nicht nur Messi und Neymar, sondern auch Kräfte schonen. Andererseits birgt dies auch die Gefahr, dass die Mannschaft vielleicht noch nicht ganz so gut eingespielt ist, wie sich dies Messis argentinischer Landsmann, Trainer Mauricio Pochettino, wünschen würde.

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Die Topspiele am Mittwoch steigen in Liverpool und Mailand, wo der Sieger von 2019 den AC Milan beziehungsweise dessen Lokalrivale Inter die Mannschaft von Real Madrid empfängt. David Alaba steht dabei im Aufgebot der Madrilenen, nachdem er am Wochenende wegen muskulären Problemen gefehlt hatte.

Für Salzburg begann das Abenteuer Champions League am Dienstag nach Redaktionsschluss bei FC Sevilla, die Junioren des heimischen Serienmeisters starteten mit einer 0:2-Niederlage gegen die Altersgenossen der Andalusier in die Youth League. (art)