Die zuletzt gestrauchelten Wiener Bundesliga-Klubs Rapid und Austria sind wieder da. Und mit ihnen so manches Talent, das noch von sich Reden machen wird. So zum Beispiel Rapids kommender Stürmerstar Bernhard Zimmermann. Der 20-Jährige schoss Austria Klagenfurt am Sonntag beim 3:0-Sieg zum Abschluss des Grunddurchganges in seinem zweiten Pflichtspiel mit einem Doppelpack fast im Alleingang k.o. - und Rapid in die Liga-Meistergruppe.

Das erste Mal seit drei Jahren diesen Sprung geschafft hat am Sonntag auch die Wiener Austria, obwohl es vor nicht allzu langer Zeit gar nicht danach ausgesehen hatte. Ein mit Mühe erreichtes 2:1 bei der Admira genügte, um den vierten Tabellenrang zu erklettern. Bei den Trainern herrschte Erleichterung. "Es ist ein großer Erfolg für die Mannschaft, für den Verein, für die Fans, dass wir das geschafft haben", meinte Austria-Coach Manfred Schmid zufrieden. "Ein, zwei Tage genießen wir die Geschichte jetzt, dann werden wir uns auf die interessanten Spiele freuen", erklärte er.

Nun warten große Kaliber

Dennoch stehen für beide Wiener Klubs harte Monate bevor. Zur Erinnerung: Nach dem Grunddurchgang (22 Runden) erfolgt nun die Teilung der Bundesliga, wobei die Top Sechs in der Meistergruppe und die Vereine auf den Plätzen sieben bis zwölf in der Qualifikationsgruppe weiterspielen. Innerhalb jeder Gruppe spielt in zehn Runden jeder gegen jeden zweimal. Die Punkte aus dem Grunddurchgang werden davor halbiert (und abgerundet). Der Sieger der Meistergruppe holt den Meistertitel, der Letzte der Qualifikationsgruppe steigt ab. Der Meister, Vizemeister und der ÖFB-Cupsieger haben ihre internationalen Startplätze fix.