Es ist schon einmal besser gelaufen für den Linzer ASK, immerhin Vize-Meister 2018/19, Vorjahres-Cup-Finalist und mehrfacher Europacup-Teilnehmer. Und nun findet sich der Verein, der in sechs Pflichtspielen in diesem Jahr nur ein einziges Mal gewonnen hat, in der verpönten Qualifikationsgruppe der Bundesliga-Tabelle wieder. Dass das Team von Coach Andreas Wieland am Donnerstagabend auch noch im Hinspiel des Conference-League-Achtelfinales gegen den tschechischen Meister Slavia Prag mit 1:4 abgefertigt wurde, ist für die Stimmung ebenfalls nicht gerade förderlich.

Umso mehr sehnt der LASK daher ein Erfolgserlebnis herbei. Gelingen soll das am Sonntag (14.30 Uhr) zum Auftakt der Qualifikationsgruppe der Bundesliga in Pasching gegen WSG Tirol. Die Linzer haben zehn Runden Zeit, um den oberösterreichischen Rivalen SV Ried, der als Siebenter derzeit fix im Europacup-Play-off der Liga dabei sein würde, zu überholen. Das ist das Ziel, derzeit liegt man zwei Punkte zurück und auf Platz acht. Geht es aber nach Wieland, soll sich das schnell ändern. "Gegen Slavia hat man gesehen, was Selbstvertrauen ausmacht. Daher ist es wichtig, dass wir uns Selbstvertrauen holen, gute Leistungen zeigen, Tore schießen und Gegentore verhindern", erklärte der 38-Jährige. Der WSG Tirol könnte als Gegner gut passen, im Cup-Achtelfinale gab es ein 2:1, in der Liga vor eigenem Publikum zudem auch noch ein 3:0, nachdem man in Innsbruck im ersten Saisonduell (1:1) die Punkte geteilt hatte.

Wiedersehen für die Wiener

Keine Pause in der Meistergruppe leisten dürfen sich indessen auch die Wiener Klubs Rapid und Austria. Bei den Grün-Weißen kommt es sieben Tage nach dem jüngsten 3:0 schon am Sonntag (14.30 Uhr) zu einem neuerlichen Wiedersehen mit Austria Klagenfurt am Wörthersee. Der Blick der beiden Teams ist auf die internationalen Startplätze gerichtet. "Wir denken ganz klar europäisch", meinte Rapids Trainer Ferdinand Feldhofer. "Das ist unser Ziel, ist aber kein Selbstläufer." Ein rasches Wiedersehen gibt es auch für die Austria mit dem WAC. Zwei Wochen nach dem durch die Verletzung von Georg Teigl am Ende dramatischen 1:0-Heimsieg der Wiener stehen sich die beiden Teams am Sonntag (14.30 Uhr) erneut in der Generali-Arena gegenüber.