Titelverteidiger Chelsea gegen Rekordsieger Real Madrid, Manchester City gegen Atletico, Villarreal gegen Bayern und Benfica gegen Liverpool - so lauten die Paarungen für das Viertelfinale der Champions League. Die Gewinner der beiden erstgenannten Duelle treffen im Halbfinale ebenso aufeinander wie jene der anderen beiden. Das ergab die Auslosung am Freitag in Nyon.

Die nächste K.o.-Runde steigt am 5./6. sowie 12./13. April, die Semifinali sind für 26./27. April beziehungsweise 3./4. Mai angesetzt. Das Finale findet am 28. Mai im Stade de France in Saint-Denis bei Paris statt, nachdem es von St. Petersburg dorthin verlegt worden war.

Ein klarer Favorit ist diesmal nicht auszumachen. Paris Saint-Germain, das wohl den teuersten Kader hat, musste sich bereits im Achtelfinale verabschieden, Titelverteidiger Chelsea haben nach den Sanktionen gegen den russischen Klub-Eigentümer den Abramowitsch-Blues; und die Bayern haben in dieser Saison zwar beim 7:1-Sieg über Salzburg in der ersten K.o.-Runde, aber sonst nicht immer zu überzeugen gewusst.

Österreich blickt auf Rekordsaison zurück

Österreich ist in der nächsten Phase in keinem europäischen Bewerb mehr vertreten, nachdem der LASK den Aufstieg ins Conference-League-Viertelfinale trotz eines 4:3-Sieges im Rückspiel gegen Slavia Prag verpasst hatte. Dennoch können die heimischen Vereine auf eine mehr als zufriedenstellende Saison zurückblicken, hat man doch mit 10,4 Zählern für die Uefa-Fünfjahrswertung so viele Punkte gesammelt wie noch in keiner anderen Saison zuvor. Die bisherige Bestmarke war seit der Saison 2017/18, in der Salzburg erst im Europa-League-Halbfinale gescheitert war, bei 9,75 Punkten gelegen.

Bundesliga-Vorstand Christian Ebenbauer sprach daher sogar von einer "historischen Europacupsaison". Ganz besonders freue es ihn, dass mehrere Klubs einen Beitrag dazu geleistet haben: Salzburg mit der erstmaligen Teilnahme am Achtelfinale der Champions League und Rapid als Umsteiger von der Europa League ins Sechzehntelfinale der Conference League hatten ebenso wie der LASK europäisch überwintert. Drei österreichischen Teams in einer Saison war das zuletzt 1983/84 geglückt. (art/apa)