Die Youngsters von Red Bull Salzburg greifen in der Uefa-Youth-League beim Final-Four-Turnier in Nyon nach ihrem zweiten Titel. Am Freitag treffen die Jung-Bullen im Halbfinale (18 Uhr/Dazn sowie Livestream auf redbullsalzburg.at) im Centre sportif de Colovray auf Atletico Madrid. Gelingt dort der Mannschaft von Trainer Rene Aufhauser der nächste Coup, dann bekommen es die Salzburger am kommenden Montag im Finale (18 Uhr) mit dem Gewinner aus Juventus Turin gegen Benfica Lissabon zu tun.

Siege gegen den FC Sevilla, VfL Wolfsburg, OSC Lille, MSK Zilina und Paris Saint-Germain stehen heuer bereits auf der sportlichen Visitenkarte der Salzburg-Stars von morgen. Entsprechend selbstbewusst ist das Team in die Schweiz gereist. "Wir freuen uns alle auf das große Abenteuer Nyon. Die Brust ist breit und die Euphorie groß, wir wissen allerdings um die Stärken des Gegners", betonte Aufhauser und warnte vor dem spanischen Gegner. "Wir treffen auf ein sehr robustes Team, das kompakt und gut verteidigt, eben ganz im typischen Atletico-Stil."

Die Madrilenen schalteten im Achtelfinale den Stadtrivalen Real mit 3:2 aus, im Viertelfinale gelang gegen Borussia Dortmund ein 1:0-Sieg. In der Gruppenphase erreichte man zuvor Rang zwei hinter Liverpool. "Mit zwei guten Stürmern sorgen sie mittels schnellem Umschaltspiel für Torgefahr. Ich gehe davon aus, dass es ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen wird", lautete Aufhausers Gegner-Analyse.

Sieg auf Weg zu Titel-Coup

Salzburg ist im Rahmen der Youth League erst einmal auf die Colchoneros getroffen - mit den allerbesten Erinnerungen daran: Denn 2017 feierten das Bullen-Team auf dem Weg zum späteren Titeln einen 2:1-Viertelfinalerfolg. Weiter kamen die Madrilenen in der Nachwuchs-Champions-League bisher noch nie, heuer ist es ihre erste Final-Four-Teilnahme. "Eine gewisse Anspannung ist natürlich zu spüren, es ist ja auch eine besondere Situation", so Aufhauser, aus dessen Kader schon einige bei den Profis aufgezeigt und sogar Champions-League-Luft geschnuppert haben. Wie Maurits Kjaergaard und Roko Simic.