Rapid startet heute Abend mit dem Hinspiel zur dritten Qualifikationsrunde der Fußball-Conference-League gegen Neftci Baku in seine dritte englische Woche. Das Ziel für das Gastspiel in Aserbaidschan ist, sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel eine Woche später in Hütteldorf zu verschaffen.

Trainer Ferdinand Feldhofer sprach jedoch im Vorfeld von einem "riesigen Heimvorteil" der Aserbaidschaner. "Das hängt auch mit den Reisestrapazen zusammen, den Platzverhältnissen, den Fans plus Temperaturen", meinte der 42-Jährige und verwies auch auf den Zeitunterschied von zwei Stunden sowie die hohe Luftfeuchtigkeit. Trotz des Anpfiffes um 21 Uhr Ortszeit (19 Uhr MESZ) werden noch Temperaturen von knapp 30 Grad erwartet. "Ich hoffe, da wir schon ein paar Hitzeschlachten hinter uns gebracht haben, dass uns das mit der Luftfeuchtigkeit nicht mehr so erwischt."

Wichtig war daher, dass einige Stammspieler im jüngsten Bundesliga-Spiel am Sonntag in Klagenfurt geschont werden konnten. Leistungsträger wie Guido Burgstaller und Marco Grüll werden gegen den neunfachen aserbaidschanischen Meister wieder in der Startelf stehen.

Dort nicht zu finden sein wird hingegen Innenverteidiger Emanuel Aiwu. Er trat die Reise nach Baku aufgrund eines unmittelbar bevorstehenden Wechsels nicht an. Beim neuen Verein des 21-Jährigen soll es sich um den italienischen Serie-A-Aufsteiger US Cremonese handeln.

Gelingt seinen bisherigen Teamkollegen gegen Neftci der Aufstieg, wartet im Play-off der Sieger des Duells Konyaspor gegen Vaduz. Dass es sich dabei um durchaus schlagbare Gegner handelt, nahm Feldhofer gelassen zur Kenntnis: "Wir nehmen es, wie es kommt. Zuerst müssen wir unsere Hausaufgaben erledigen, ein gutes Ergebnis erzielen und im Idealfall mit einem Sieg nach Hause fliegen."(apa)