Österreichs Fußball-Nationalmannschaft der Männer trifft in der Qualifikation für die EM 2024 in Gruppe F auf Belgien, Schweden, Estland und Aserbaidschan. Das hat die Auslosung am Sonntag in Frankfurt ergeben.

Die Top Zwei der Gruppe qualifizieren sich für die Endrunde in Deutschland. Drei weitere Tickets werden in den Play-offs im März 2024 vergeben, für die sich die Teams über die Nations League qualifizieren können. Ausgetragen wird die Qualifikation von März bis November 2023.

Klarer Gruppenfavorit ist Belgien, die Nummer zwei der Welt und damit das aktuell bestplatzierte Team aus Europa. Die roten Teufel erreichten bei der WM 2018 in Russland den dritten Platz und scheiterten im Vorjahr bei der paneuropäischen Europameisterschaft im Viertelfinale am späteren Sieger Italien. Klar ist aber auch, dass Belgiens "Goldene Generation" um Kevin de Bruyne ihre Versprechen bisher nicht einlösen konnte. Die Fans warten weiter auf den ersten internationalen Titel seit dem Olympiasieg 1920.

Auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick sieht die Belgier als härtesten Brocken. "Da wird es darum gehen, wer Zweiter wird", sagte der Deutsche, der insgesamt von einer Gruppe sprach, die "einfacher, aber auch noch schwieriger" hätte sein können. "Unser Ziel wird sowieso sein, dass wir uns so entwickeln, dass wir jeden Gegner schlagen können, auch in dieser Gruppe, und uns direkt qualifizieren", stellte Rangnick klar. Vermutlich muss man also den alten Bekannten Schweden hinter sich lassen. Bereits zum siebenten Mal wurden die Tre Kronors den Österreichern in einer EM- oder WM-Qualifikation zugelost, die jüngsten Erinnerungen sind gute: Bei der Qualifikation für die EM 2016 gewann Rot-Weiß-Rot Gruppe G vor Russland und Schweden. In Wien gab es ein 1:1, im September 2015 lösten David Alaba und Co. mit dem 4:1 in Stockholm dann vorzeitig das Endrundenticket.

In Gruppe C kommt es indes zur Neuauflage des EM-Finales von 2021, es treffen Italien und der EM-Zweite England aufeinander. Auch in Gruppe B stehen Duelle zweier Topteams an. Dort nimmt es Weltmeister Frankreich mit den Niederlanden auf.(apa/tamsl)