Juventus Turin ist am Freitag vom italienischen Fußball-Verbandssportgericht wegen Bilanzbetrugs bei Spielertransfers mit einem Abzug von 15 Punkten in der Serie A bestraft worden. Zunächst war der Rekordmeister zusammen mit anderen Vereinen in diesem Fall freigesprochen worden, doch die Staatsanwaltschaft hatte in der Berufung nun Erfolg.

Juve verbuchte in den Finanzberichten viel höhere Kapitalgewinne und Leistungsansprüche für Spieler, als nach geltenden Berechnungsregeln zulässig war. Mehrere ehemalige Führungskräfte wurden zudem suspendiert, darunter der ehemalige Präsident Andrea Agnelli für zwei Jahre.

Die Turiner rutschten damit in der Tabelle auf Platz elf ab, der erste Champions-League-Rang ist zwölf Punkte entfernt. (apa)