Wien. Austria Wien hat sich eine gute Ausgangsposition für den Aufstieg in die Gruppenphase der Europa League erspielt. Im Hinspiel besiegten die Violetten Gaz Metan Mediaş aus Rumänien mit 3:1.

Schnelles, flaches Spiel mit kurzen Pässen hat Austria-Trainer Karl Daxbacher gegen die Rumänen von seiner Mannschaft gefordert. Schon nach sieben Minuten bekam er eine solche Kombination zu sehen. Die Wiener starteten druckvoll in die Partie, die erste gelungene Aktion über Michael Liendl und Markus Suttner schloss Roland Linz zum 1:0 ab.

Daxbacher hatte aber auch vor der körperlichen Präsenz der Rumänen und ihrer Standardsituationen gewarnt. Auch das bekam der Austria-Trainer recht schnell zu sehen. In der 23. Minute verlor Tomáš Jun nach einem Freistoß im Mittelfeld einen Zweikampf mit Nicandro Breeveld, der mit einem Sonntagsschuss ausglich.

Die Austria hatte sich zu sehr auf der Führung ausgeruht und ließ Mediaş aufkommen. Dabei hatte Daxbacher mit Zlatko Junuzovic, Jun, Linz und Nacer Barazite geballte Offensivkraft aufgeboten. Barazite war es dann auch, der die Austria kurz vor der Pause wieder in Führung brachte. Das gelang aber nicht auf kombinatorischem Weg, sondern aus kurzer Distanz, nachdem der Ball nach einem Freistoß in Flipper-Manier zum 21-Jährigen gekommen war. Barazite war es auch, der das 3:1 erzielte, auch dabei wurde recht wenig kombiniert, nach einem Solo schloss Barazite selbst ab (61.).

Gaz Metan Mediaş, das in der letzten Runde noch den deutschen Bundesligisten Mainz eliminiert hatte, konnte die Austria nur selten gefährden. Die wenigen Halbchancen nach der Pause waren in erster Linie Nachlässigkeiten der Wiener geschuldet. Auf der anderen Seite vergaben die Austrianer einen höheren Sieg, somit wird das Rückspiel in Rumänien kein Spaziergang.