David Alaba wird das Champions-League-Finale nur als Zuschauer erleben. - © APAweb/Martin Meissner/AP
David Alaba wird das Champions-League-Finale nur als Zuschauer erleben. - © APAweb/Martin Meissner/AP

Europas Fußball-Verband hat der Hoffnung von David Alaba auf eine Teilnahme am Finale der Fußball-Champions League wohl endgültig eine Abfuhr erteilt. Wie die internationale Spielergewerkschaft (FIFPro) am Mittwoch bekanntgab, wollte die UEFA für die insgesamt sechs im Endspiel aufgrund Gelb-Sperren fehlenden Profis nicht Milde walten lassen. Einem dementsprechenden Gesuch der FIFPro wird nicht nachgekommen.

Beim FC Bayern sind neben Alaba auch Holger Badstuber und Luiz Gustavo am 19. Mai in München gegen Chelsea gesperrt. Bei den Engländern trifft es Ramires, Raul Meireles und Branislav Ivanovic. Die Sperren hatten für viel Diskussionsstoff gesorgt. Laut UEFA soll die aktuelle Regelung in der Champions League aber auch in den kommenden drei Jahren gelten.

"Wir hatten erst kürzlich drei Sitzungen mit Vertretern der ECA (Europas Club-Vereinigung, Anm.), in denen wir diese Regelung bestätigt haben. Wir haben auch vom Vertreter von Bayern München keinen Einspruch dagegen erhalten", wurde Michael van Praag, der Vorsitzende der Kommission für Clubbewerbe in einem FIFPRO-Statement zitiert.

Anders als bei einer Europameisterschaft gilt in der Königsklasse auch auf dem Weg zum Endspiel, dass Spieler mit drei Gelben Karten zuschauen müssen. Beim Kontinentalturnier hat die UEFA bereits die Regel eingeführt, dass alle Verwarnungen vor dem Halbfinale gestrichen werden. Damit kann kein Spieler wegen einer Gelb-Sperre das Finale verpassen.

Eine Lex Alaba wird es nicht geben