Ried im Innkreis. Zum Abschluss des ersten Saisonviertels ist die Spitze der Bundesliga wieder eng zusammengerückt. Nach dem 1:0-Sieg der Salzburger am Samstag in Wien gegen die Austria und dem 2:0-Erfolg von Rapid am Sonntag in Ried ist das Spitzentrio nur durch drei Punkte getrennt. "Dieser Sieg war wichtig, vor allem mental", meinte Rapid-Torschützer Christopher Trimmel, der mit dem 2:0 in der 84. Minute die Entscheidung gebracht hatte.

Schließlich hatten die Rapidler am Donnerstag zum Start der Europa-League-Gruppenphase eine bittere 1:2-Heimniederlage gegen Rosenborg Trondheim hinnehmen müssen. "Es ist schön, nach so einem Tiefschlag in Ried zu gewinnen", zeigte sich auch Rapid-Trainer Peter Schöttel erleichtert. Von einem "Glückssieg" will er angesichts der hochkarätigen Chancen der Rieder dennoch nicht reden.

So auch Rapid-Kapitän Steffen Hofmann nicht, der im Innviertel ein gelungenes Jubiläumsmatch hinlegte. Der Deutsche lieferte in seinem 300. Ligamatch die Vorarbeit zu den beiden Treffern von Guido Burgstaller (31.) und Trimmel. Mit sieben Assists in der laufenden Saison ist Hofmann damit die klare Nummer eins der Liga. "Wir haben natürlich noch Steigerungspotenzial. Wir haben super gekämpft und das Spiel letztendlich nach Hause gebracht", erklärte Hofmann. Damit dürfte die SV Ried auch weiterhin ein Lieblingsgegner der Rapidler bleiben. Immerhin hatten die Wiener dreimal in Folge gegen die Oberösterreicher gewonnen und fünfmal nicht verloren. Das 0:2 war zudem bereits die fünfte Saisonniederlage der Wikinger. Dort zeigte man sich vor allem ob der vergebenen Chancen verärgert. "Es ist derzeit wie verhext. Der Spielverlauf war wieder gegen uns, aber es war unser bestes Heimspiel der Saison", sagte Tormann Thomas Gebauer.

Allerheiligen als Cupgegner


Ein Heimspiel der seltenen Art erwartet hingegen den Regionalligisten Allerheiligen aus der Südsteiermark. Er trifft dort am Mittwoch im ÖFB-Cup auf Rapid. Schon am Dienstag spielt Salzburg in Stegersbach (18 Uhr) und die Austria in Dornbirn (20.30 Uhr).