Die Zwischenfälle ereigneten sich am Sonntag in der letzten Runde der Serie-A-Saison und unterstrichen noch einmal deutlich die Diskriminierungsprobleme im Land des vierfachen Weltmeister. - © APAweb/REUTERS/Alessandro Garofalo
Die Zwischenfälle ereigneten sich am Sonntag in der letzten Runde der Serie-A-Saison und unterstrichen noch einmal deutlich die Diskriminierungsprobleme im Land des vierfachen Weltmeister. - © APAweb/REUTERS/Alessandro Garofalo

Rom. AS Roma und Inter Mailand sind von der italienischen Fußball-Liga wegen rassistischer Fangesänge zu Geldstrafen von jeweils 50.000 Euro verurteilt worden. Die Zwischenfälle ereigneten sich am Sonntag in der letzten Runde der Serie-A-Saison und unterstrichen noch einmal deutlich die Diskriminierungsprobleme im Land des vierfachen Weltmeister. Roma muss zudem im ersten Match der kommenden Meisterschaft den Fanblock "Curva Sud" geschlossen halten.

Auch einige erboste Fans von Fiorentina, das gegen AC Milan im Champions-League-Rennen den Kürzeren gezogen hatte, ließen sich in der Nacht auf Montag zu rassistischen Aktionen hinreißen. Die Anhänger warteten in Florenz auf den aus Siena kommenden Milan-Bus und beschimpften Milan-Star Mario Balotelli rassistisch. Balotelli hatte sich daraufhin via Twitter darüber beschwert.