• vom 12.11.2014, 13:56 Uhr

Fußball

Update: 12.11.2014, 14:00 Uhr

Trennung

Pfeifenberger-Ära in Wr. Neustadt zu Ende




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Von WZOnline/APA

  • Co-Trainer Ilzer und Manager Kreissl vorerst Interimslösung.

Wiener Neustadt. Neun Punkte aus 15 Spielen, Tabellenschlusslicht, sechs Zähler Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Wiener Neustadt hat nach einer bisher schwachen Saison die Reißleine gezogen und sich mit sofortiger Wirkung von Coach Heimo Pfeifenberger getrennt. Die Trennung sei allerdings einvernehmlich erfolgt, verlautete der Fußball-Bundesligist am Mittwoch.

Die Nachfolgefrage ist noch nicht geklärt. Vorerst werden das abgesehen von Pfeifenberger weiter bestehende Trainerteam, allen voran Co-Trainer Christian Ilzer, und Sportmanager Günter Kreissl interimistisch die Verantwortung übernehmen. "Unser Ziel ist, so schnell wie möglich einen Nachfolger zu finden", sagte Kreissl im Gespräch mit der APA - Austria Presse Agentur. Im Idealfall würde der neue Chefcoach schon nach der Länderspielpause am 22. November im Heimspiel gegen den WAC auf der Bank sitzen.


Eine qualitätsvolle Trainersuche
"Es wird aber keinen Schnellschuss geben, das Wichtigste ist Qualität", betonte Kreissl. Es könnte daher sein, dass der 40-jährige und Ilzer auch noch als hauptverantwortliche Personen die Mannschaft im Duell mit dem Tabellenzweiten betreuen. "Es ist nicht unser Ziel, Trainer zu bleiben", schloss Kreissl eine Dauerlösung im Falle eines Erfolgs aber aus. Zu möglichen Nachfolgekandidaten oder einem Anforderungsprofil wollte sich Kreissl nicht äußern. "Im Interesse des Vereins werde ich die Trainersuche nicht kommentieren", sagte Wiener Neustadts Sportchef.

Die Wiener Neustädter hatten nach dem 1:1 am Samstag bei Admira Wacker Mödling einen Prozess gestartet, um zu schauen, ob der Club auf dem richtigen Weg sei. "Es ist nie etwas hinterrücks passiert, wir haben viele Gespräche geführt. Am Montag ist er dann an uns herangetreten, und hat gesagt, dass eine Trennung vielleicht die beste Lösung für den Club ist", sagte Kreissl. "Das zeugt nur einmal mehr von seiner Charakterstärke", ergänzte der Ex-Goalie.

Schwerer Abschied
Die Mannschaft wurde von der Nachricht überrascht. "Die Mannschaft hat die Entscheidung mit ungewöhnlicher Betroffenheit aufgenommen, weil er ein sehr geschätzter Mensch war", erklärte Kreissl. Auch Pfeifenberger selbst fiel der Abschied schwer. "Für mich war es ein ausgesprochen schöner und cooler sportlicher Lebensabschnitt, in dem ich mit vielen positiven Typen sehr emotionale Momente erleben durfte. Diese Zeit hat mich sicher auch in meiner persönlichen Entwicklung geprägt", wurde der Salzburger in einer Vereins-Aussendung zitiert.

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Dokument erstellt am 2014-11-12 13:58:42
Letzte Änderung am 2014-11-12 14:00:48


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