London. Der englische Premier-League-Tabellenführer Chelsea hat drei Personen nach einem rassistischen motivierten Übergriff in Paris mit einem vorläufigen Hausverbot belegt. Sollten sich die im Zuge einer Untersuchung erhobenen Anschuldigungen gegen das Trio als wahr herausstellen, droht ein Stadionverbot auf Lebenszeit, wie der Club am Donnerstag bekanntgab.

Anhänger der "Blues" hatten vor dem Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales gegen Paris St. Germain (1:1) am Dienstagabend einen dunkelhäutigen Fahrgast in der Pariser Metro mehrmals daran gehindert, die U-Bahn zu betreten. Sie skandierten dabei "Wir sind rassistisch, wir sind rassistisch. Und so mögen wir es", wie ein Amateur-Video zeigte. Die französischen Behörden leiteten daraufhin eine Untersuchung ein.