Der SKN St. Pölten die Wiener Austria sind am Dienstag ins Semifinale des österreichischen Fußball-Cups eingezogen.
St. Pölten setzte sich im Viertelfinale auswärts gegen den Bundesligisten SV Mattersburg mit 2:1 (1:0) durch und steht damit nach 2014 wieder in der Pokal-Vorschlussrunde. Damals war für die Niederösterreicher erst im Endspiel gegen Red Bull Salzburg Endstation.
Die Treffer für St. Pölten erzielten Andreas Dober in der 8. und Tomasz Wisio in der 57. Minute, Thorsten Röcher glückte in der 88. Minute nur noch das Ehrentor für die Hausherren. Damit müssen die Burgenländer nach ihrem ersten Cup-Heimspiel nach 26 Partien seit 4. April 2006 weiter auf ihre erste Semifinal-Teilnahme seit neun Jahren warten.
St.-Pölten-Trainer Karl Daxbacher musste nach dem Spiel zugeben: "Wir haben ordentlich Glück gehabt. Wir haben unsere Qualitäten gezeigt, die Standardsituationen waren der Schlüssel zum Erfolg. Mattersburg hat über das gesamte Spiel sehr viel Druck gemacht und war über weite Strecken die klar bessere Mannschaft.
Ein Treffer von "Ersatzmann" Kevin Friesenbichler (21.) reichte der Wiener Austria zum Sieg. Der Rekordcupsieger setzte sich in einer schnellen, unterhaltsamen Partie vor heimischer Kulisse gegen den Erste-Liga-Vertreter LASK mit 1:0 (1:0) durch und beendete so den Traum der Linzer vom erstemaligen Halbfinaleinzug seit 1999. Friesenbichler nutzte einen von Pavao Pervan nicht ideal abgewehrten Abpraller nach Schuss Lucas Venutos aus wenigen Metern eiskalt (21.) und erwies sich so auch als idealer Ersatzmann des nach seiner Mittelfinger-Geste in Grödig gesperrten Olarenwaju Kayode.