Linz. Drei Teams innerhalb von vier Punkten, das Torverhältnis nahezu gleich: Der Kampf um
den Aufstieg in der Fußball-Erste-Liga dürfte zu einem echten
Krimi werden. Am Montag (18.30Uhr/live ORFSport+) kommt es im Linzer Stadion beim Spiel von Tabellenführer Lask gegen den Dritten Wacker Innsbruck zum ersten von noch drei direkten Duellen. Der Zweite St.Pölten ist am Dienstag in der NV-Arena gegen Austria Lustenau im Einsatz.

Die Tiroler haben nach 29 Runden vier Zähler Rückstand auf das Top-Duo, dürfen sich daher zum Auftakt der 30. Runde keine Niederlage, die wohl gleichbedeutend mit dem Ende der Titelhoffnungen wäre, leisten. "Wir leben noch und haben jetzt die beiden Finalpartien, die wir haben wollten. Auf die brennen wir", sagte Innsbrucks Goalgetter Thomas Pichlmann. Am Freitag folgt für die Tiroler mit dem Heimspiel gegen St.Pölten gleich die nächste Spitzenpartie.

"Wir müssen schauen, dass wir unsere Spiele gewinnen, und ich glaube, dass die beiden anderen Trainer ähnlich denken", erklärte Innsbruck-Coach Klaus Schmidt. Der schwach ins Frühjahr gestartete Winterkönig aus Tirol hat zuletzt mit drei Siegen aus vier Spielen wieder in die Spur gefunden. Mit guten Leistungen hat sich auch der Lask die Spitzenposition gesichert. "Ich denke, wir sind sehr gut gerüstet, wenn man sich die letzten Spiele anschaut", meinte Lask-Trainer Oliver Glasner. Seine Elf feierte zuletzt vor eigenem Publikum acht Siege in Folge und ist insgesamt neun Partien ungeschlagen. Gegen die Tiroler könnten den Linzern aber gleich zwei Offensivstützen fehlen, Christopher Drazan schied gegen Wiener Neustadt verletzt aus, Rene Gartler hatte krankheitsbedingt passen müssen.

Das letzte direkte Duell im Titelkampf geht in der 34. Runde am 13. Mai in der NV-Arena zwischen St. Pölten und dem Lask über die Bühne. Mit ein Grund für die aktuelle Tabellenführung der Linzer ist auch, dass sie bisher in den direkten Aufeinandertreffen am besten gepunktet haben.