Genk. Nach Red Bull Salzburg hat auch Fußball-Rekordmeister Rapid am Donnerstag in der Europa-League-Gruppenphase vorzeitig die Hoffnungen auf den Aufstieg begraben müssen. Die Hütteldorfer verloren im fünften und vorletzten Spiel auswärts gegen KRC Genk 0:1 und liegen damit in der Gruppe F vier Zähler hinter den Belgiern und Athletic Bilbao, das mit einem 3:2 gegen Sassuolo auch weiter ist, zurück.

Coach Damir Canadi kassierte damit auch in seinem zweiten Pflichtspiel auf der Rapid-Bank nach dem 1:2 in der Liga gegen Meister Salzburg am Sonntag eine Niederlage. Überraschend hatte der Ex-Altach-Trainer auf eine Dreierkette gesetzt, die in der Defensive zur Fünferkette wird. Das bei Altach regelmäßig praktizierte System brachte etwas mehr Stabilität als zuletzt, der entscheidende Gegentreffer durch Nikos Karelis (11.) konnte aber nicht verhindert werden.

Im abschließenden Gruppenspiel geht es für die Wiener nun am 8. Dezember (19.00 Uhr) im Allianz Stadion gegen Bilbao nur noch um den unbedeutenden Gruppenrang drei sowie Punkte für die UEFA-Fünf-Jahreswertung.