Rijeka/Larnaca. Wieder nichts wurde es für Salzburg mit der Champions-League-Teilnahme: Anstelle mit einer Play-off-Qualifikation die Chance auf das erstmalige Erreichen der Gruppenphase zu wahren, kam schon in der dritten Qualifikationsrunde das Aus: Das 0:0 bei Rijeka (mit Alexander Gorgon) war nach dem 1:1 aus dem Hinspiel zu wenig. Dabei hatten die Salzburger zwar wenig spielerische Mittel, aber auch Pech: Ein wegen Abseits nicht anerkanntes Tor durch Reinhold Yabo (53.) hätte zählen müssen, schon davor war dem heimischen Meister ein Treffer wegen Abseits zurecht nicht zugesprochen worden.

Ein Erfolgserlebnis gab es indessen für die Austria, die sich im Drittrunden-Qualifikationsspiel zur Europa League zu einem 2:1 gegen Limassol zitterte und somit ins Play-off aufstieg. Nach der Führung durch Raphael Holzhauser (Foulelfmeter/34.) und dem Ausgleich durch Aldair (60.) avancierte Felipe Pires mit einem späten Tor zum Matchwinner für die Wiener (90). Der Elfer für die Austria kam glücklich zustande und war von Tumulten überschattet: Der kasachische Schiedsrichter entschied bei einem Austria-Angriff von Felipe Pires nach einem Foul von Limassol-Kapitän Marcos Airosa deutlich außerhalb des Strafraums zurecht auf Torraub und rote Karte, verlegte das Vergehen jedoch unverständlicherweise in den Strafraum und sprach den Wienern den Strafstoß zu. Auch danach war die Austria nicht bestimmend, mit dem 2:1-Sieg steht man nun aber im Play-off - "das ist alles, was jetzt zählt", meinte Trainer Thorsten Fink.