• vom 27.11.2017, 16:42 Uhr

Fußball


Frauen-Fußball

Wiedersehen am Ballermann









  • Österreichs Frauen-Nationalelf trifft am Dienstag in Mallorca auf WM-Qualifikationsgegner Spanien.

Zuletzt durfte das ÖFB-Team im EM-Viertelfinale gegen Spanien jubeln.

Zuletzt durfte das ÖFB-Team im EM-Viertelfinale gegen Spanien jubeln.© apa/Punz Zuletzt durfte das ÖFB-Team im EM-Viertelfinale gegen Spanien jubeln.© apa/Punz

Palma de Mallorca. (rel/apa) Im Ausland mag ja die Baleareninsel Mallorca vorrangig als Party- und Urlaubsinsel bekannt sein, dass es hier aber auch eine starke Fußballszene inklusive Stadion - immerhin fasst das Iberostar Estadi in Palma rund 23.000 Sitzplätze - gibt, wissen nur wenige. Ebenso, dass hier bisweilen internationaler Frauen-Fußball gespielt wird - so wie zum Beispiel am Dienstag, wenn Österreichs Auswahl in der WM-Qualifikation auf Spanien trifft (20.15 Uhr/ORF Sport +).

Ein Spaziergang wird die Reise ans westliche Mittelmeer für das ÖFB-Team unter Teamchef Dominik Thalhammer freilich nicht, ist doch die bisher makellose Bilanz nach zwei erfolgreichen Qualifikationsspielen (gegen Serbien und Israel) erstmals ernsthaft in Gefahr. Darüber hinaus hat die EM-Viertelfinal-Neuauflage auch für den Aufstieg große Bedeutung, sichert sich doch nur der Gruppensieger ein fixes WM-Ticket. Nervosität machte sich im Team deswegen aber noch nicht breit. "Das sind die maßgeblichen Spiele, es ist aber nicht vergleichbar mit einem K.o-Spiel. Wir haben ja auch noch das Rückspiel, es wird also keine Vorentscheidung fallen", betonte Thalhammer am Montag. Alles andere als eine Niederlage gegen die favorisierten Spanierinnen würde aber gewiss einen Vorteil für die restliche Gruppenphase mit sich bringen. Bei Punktegleichheit am Ende entscheidet nämlich zuerst das direkte Duell über den Aufstieg.


Die Gastgeber wiederum haben nach der 3:5-Niederlage im Elfmeterschießen nach 120 torlosen Minuten bei der EM in den Niederlanden noch eine Rechnung mit dem ÖFB-Team offen. "Sie wollen sich sicher revanchieren", warnte Thalhammer, blies aber zum Gegenangriff. "Wir wissen, wie stark sie sind, aber auch, dass wir ihnen schon Probleme bereitet haben und das auch wieder können", so der Oberösterreicher.

"Brauchen einen guten Tag"
Das Selbstvertrauen ist jedenfalls da. Die ÖFB-Truppe gewann am Donnerstag mit 2:0 gegen Israel und blieb nach dem Auftakt-4:0 in Serbien neuerlich ohne Gegentor. Ohne großen Glanz wurde in der BSFZ-Arena die Pflicht gegen den israelischen Underdog erfüllt. Die Spanierinnen wiederum mühten sich in Belgrad vor den Augen eines ÖFB-Scouts einen Tag später zu einem 2:1-Erfolg, der erst in der Nachspielzeit fixiert wurde.

Auch das macht ÖFB-Rekord-Torschützin Nina Burger und Co. Mut. "Es ist vielleicht kein Nachteil, dass sie ein schweres Spiel hatten und auch einen Tag weniger Pause", meinte der Coach, für den das knappe Spanien-Ergebnis gegen die unangenehmen Serben "nicht ganz überraschend" kam. "In puncto Effektivität haben sie zuletzt, auch bei der Euro, aber nicht geglänzt." Ein 0:0 wie bei der EM würde Thalhammer gerne mitnehmen, wie er meinte. "Dafür werden wir aber einen sehr guten Tag brauchen."

Den hatten seine Spielerinnen und vor allem auch Torfrau Manuela Zinsberger am 30. Juli in Tilburg. Die Charakteristik der Partie könnte aber ähnlich sein. Spanien, wo im Vergleich zur EM etwa Atlético Madrids Silvia Meseguer nicht dabei ist, wird im üblichen 4-3-3-System versuchen, das Spiel zu machen und viel Druck auszuüben. "Wir haben eine Chance, wenn es uns gelingt, wieder so eine Leistung wie bei der EM abzurufen, Druck auszuüben, gut zu verteidigen und gute Konter zu fahren", sagte der Coach.




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