Wien. Rekordmeister Rapid hat die bittere 2:3-Niederlage gegen Tabellenführer Salzburg am Sonntag und das Ende der Serie an ungeschlagenen Spielen schnell abgehakt. Der Blick des Ligadritten ist nach vorne gerichtet, bereits am Mittwoch (20.30 Uhr) kommt der SCR Altach zum Abschluss der 17. Runde ins Wiener Allianz-Stadion. Diesmal sollen die drei Punkte in Hütteldorf bleiben. Damit würde Rapid zumindest sicherstellen, dass der Rückstand auf Rang eins sowie Abstand zu Sturm Graz nicht weiter größer wird. "Wir haben das Spiel schnell abhaken können. Wir haben wieder dazugelernt. Wir wollen auf dem Level weiterspielen, unsere Stärken besser ausspielen und auf die Siegerstraße zurückkehren", sagte Rapid-Trainer Goran Djuricin.

Auch aufgrund des Auftritts seiner Truppe gegen die Salzburger ist er optimistisch, dass das gelingen wird. "Da bin ich mir sicher. Vielleicht war die Niederlage auch gar nicht schlecht, damit die Spieler sehen, dass jede Kleinigkeit bestraft werden kann", so Djuricin. Unterschätzen dürfe man den Gegner aber keinesfalls. "Es gibt keine schwache Mannschaft in der Bundesliga", betonte Rapids Coach.

Eine Ausnahme bildet hier vielleicht noch St. Pölten. Weswegen die Austria nach dem herbeigesehnten Erfolgserlebnis in Wolfsberg auch beim Schlusslicht nachlegen will. Im Auswärtsspiel in St. Pölten sind die Wiener erpicht, den Anschluss auf Rang vier zu wahren. Die am Tabellenende abgeschlagenen Niederösterreicher halten vor ihrem vorletzten Heimspiel des Jahres bei saisonübergreifend bereits 19 Runden ohne Ligasieg. Der Unserie der Wölfe zum Trotz warnte Austrias Trainer Thorsten Fink vor zu viel Übermut. "Wir dürfen den Gegner nicht unterschätzen, St. Pölten hat sich unter Coach Oliver Lederer schon verbessert, lediglich die Ergebnisse haben noch nicht gestimmt", betonte der Deutsche.

Ein stimmiges Ergebnis peilt auch der Lask an - und will am Mittwoch mit einem Heimsieg gegen den Wolfsburger AC wieder anschreiben.