Maria Enzersdorf. Nach den turbulenten vergangenen Tagen hofft Rapid in der 22. Fußball-Bundesliga-Runde am Sonntag bei der Admira wieder auf positive Schlagzeilen. Die Nachwehen des vorwöchigen Derbys samt Fan-Verfehlungen und Verletzungen von Schlüsselspielern hatten die Hütteldorfer zuletzt fest im Griff - nun soll ein Erfolgserlebnis die Wogen wieder etwas glätten.

Trainer Goran Djuricin, der am Freitag mit einer Erkrankung zu kämpfen hatte, visiert gegen den Tabellenvierten einen Sieg an. "Natürlich fahren wir zur Admira, weil wir gewinnen wollen, die drei Punkte sind unser klares Ziel. Bei Rapid muss das immer der Anspruch sein." Erschwert wird dieses Vorhaben durch die aktuelle Kadersituation. Neben den Langzeitverletzten stehen mit den beiden ÖFB-Internationalen Stefan Schwab und Louis Schaub sowie Linksverteidiger Boli Bolingoli drei Stammspieler nicht zur Verfügung. Trotzdem zeigte sich Djuricin kämpferisch: "Der Kader ist groß genug, wir werden die Ausfälle kompensieren. Jeder kann beweisen, dass er stark genug ist, um in die Startaufstellung einberufen zu werden."

Ein nicht weniger wichtiges Spiel steht der Austria am Samstag bevor: Mit einem Heimsieg gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn Lask könnte man an den Linzern vorbeiziehen und sich näher an die Europacup-Plätze heranpirschen. Aktuell ist die Austria nur Sechster - das soll sich laut Trainer Thorsten Fink schleunigst ändern. "Wir müssen gegen den Lask unbedingt gewinnen", sagt er.