• vom 14.03.2018, 20:20 Uhr

Fußball

Update: 14.03.2018, 20:40 Uhr

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Souveräner Aufstieg mit Kuriositäten




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  • Bayern München siegt im Champions-League-Achtelfinale bei Besiktas Istanbul mit 3:1.

Bayern - im Bild Thomas Müller mit Caner Erkin - war Besiktas mehr als nur einen Schritt voraus.

Bayern - im Bild Thomas Müller mit Caner Erkin - war Besiktas mehr als nur einen Schritt voraus.© reuters/Osman Orsal Bayern - im Bild Thomas Müller mit Caner Erkin - war Besiktas mehr als nur einen Schritt voraus.© reuters/Osman Orsal

Istanbul/Manchester. (klh/apa) Es war ein Match, bei dem die Bayern doch recht lässig ihre Klasse ausspielten: Sie ließen am Mittwoch im Champions-League-Achtelfinale Besiktas Istanbul zunächst einmal kommen, wodurch der (falsche) Eindruck entstand, die Türken würden das Spiel bestimmen. Wer von den türkischen Zuschauern nun - nach dem 5:0-Sieg der Bayern im Hinspiel in München - auf eine Sensation hoffte, wurde aber spätestens in der 17. Minute eines Besseren belehrt: Mit weiten Pässen und Seitenverlagerungen nutzten die Bayern die Lücken in der Besiktas-Abwehr und nach einem Zuspiel von Thomas Müller auf Thiago Alcántara netzte dieser zum 1:0 ein.

Damit war noch mehr entschieden, was ohnehin schon entschieden war - was allerdings nichts an der beachtlichen Lautstärke im Stadion, für die ja Besiktas bekannt und berüchtigt ist, veränderte.


Die zweite Hälfte hatte dann allerlei Kurioses zu bieten: Neben einer Katze, die sich auf den Rasen verirrte, ein Eigentor des vollkommen unbedrängten Besiktas-Verteidigers Gökhan Gönül zum 0:2 sowie den Anschlusstreffer für die Istanbuler, den Stürmer Vágner Love im Sitzen erzielte. Kurios war auch, dass Bayern-Verteidiger Rafinha für ein rüdes Reinrutschen lediglich die gelbe Karte sah. Und dann erzielte Sandro Wagner in der Schlussphase nach einer abgefälschten Flanke noch das 3:1 für die Bayern. Damit kamen die Münchner, bei denen David Alaba souverän und das ganze Match spielte, ohne Schwierigkeiten ins Viertelfinale. Trainer Jupp Heynckes stellte dadurch einen Rekord auf: Der Altmeister ist der erste Coach, der in der Champions-League elf Spiele hintereinander gewann.

Einen anderen Großen des europäischen Fußballs hatte es allerdings am Dienstag erwischt: Manchester United verlor daheim gegen den FC Sevilla mit 1:2 und musste sich somit aus der Königsklasse verabschieden. Trainer Jose Mourinho hat dem Scheitern allerdings nicht allzu viel Bedeutung beigemessen. "Es ist nichts Neues für den Klub", sagte der Manchester-United-Coach nach der 1:2-Heimniederlage gegen Sevilla am Dienstag. "Ich möchte daraus kein Drama machen", ergänzte der Portugiese. Das Hinspiel hatte 0:0 geendet. Die Kritik an Mourinho dürfte dennoch wachsen. Vor allem die Tatsache, dass er von Aufstellung und System im Vergleich zum 2:1-Sieg gegen Liverpool am vergangenen Wochenende abwich, warf Fragen auf.

Im zweiten Dienstagspiel setzte sich die AS Roma nach einer 1:2-Niederlage im Hinspiel mit 1:0 gegen Schachtar Donezk durch und sicherte sich den Platz in der Runde der besten Acht. Edin Džeko fixierte mit seinem Tor den größten internationalen Erfolg der Italiener seit 2008.




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Dokument erstellt am 2018-03-14 17:50:47
Letzte Änderung am 2018-03-14 20:40:24


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