Salzburg. Red Bull Salzburg reist angeschlagen zum Schlager auswärts gegen Rapid. Vor dem Duell am Sonntag in Wien (16 Uhr/ORF eins) laborieren einige Profis des Meisters an Verletzungen, zudem fallen Andreas Ulmer wegen einer Muskelblessur und Marin Pongracic (Sperre) aus. Da der Einsatz von Duje Ćaleta-Car und Jerôme Onguene fraglich ist, könnten die Gäste Personalprobleme in der Innenverteidigung bekommen. Die 59 Partien in dieser Saison - 21 mehr als Rapid - haben Spuren hinterlassen. "Man hat es uns im Cupfinale zum ersten Mal in der Saison richtig angemerkt, dass es schwer ist, zuzusetzen. Irgendwann ist der Punkt erreicht, wo man physisch und psychisch eine Oberkante erreicht", erklärte Trainer Marco Rose.

Innerhalb von sieben Tagen schied sein Team unglücklich im Europa-League-Semifinale aus, fixierte den Meistertitel und verlor das Cupfinale nach Verlängerung gegen Sturm Graz. Zumindest eine Vorfreude verspürt Rose auch im Hinblick auf das Kräftemessen mit Rapid. "Wir fahren nach Wien und werden alles unternehmen, um zu punkten und eine Leistung zu bringen, die uns gerecht wird." Sein Klub holte aus den jüngsten zehn Liga-Duellen mit Rapid sieben Siege und drei Remis.

Admira peilt Europacup an


Die Admira wiederum steht nach einem Jahr Pause wieder vor einem internationalen Auftritt. Bleiben die Südstädter am Samstag (18.30 Uhr) im Heimspiel gegen Mattersburg ungeschlagen, darf Trainer Ernst Baumeister mit der Europa-League-Qualifikation planen. Für die Burgenländer hingegen ist es die letzte Chance. Die sechstplatzierten Mattersburger trennen drei Runden vor Saisonende von der Admira acht Zähler. Keine Chance auf Europa hat die Wiener Austria. Sie will aber nach einer verunglückten nationalen Saison zumindest einen Negativrekord abwenden. Rang sieben stand für die Violetten bereits dreimal mit Saisonende zu Buche, zuletzt vor drei Jahren. Platz acht wäre ein historischer Tiefstand in der Bundesliga-Geschichte.