• vom 16.05.2018, 18:10 Uhr

Fußball

Update: 16.05.2018, 20:30 Uhr

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Kommen und Gehen für Österreichs Trainer




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    Frankfurt/Leipzig. Der Österreicher Adi Hütter wechselt nach seiner Traumsaison beim Schweizer Klub Young Boys Bern zum deutschen Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Das wurde am Mittwoch bekannt. Seit der Bekanntgabe von Niko Kovač’ Wechsel zum FC Bayern München gab es zahlreiche Spekulationen, wer das Traineramt in Frankfurt übernehmen soll. Hütter erhält beim DFB-Cup-Finalisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Auch Ralph Hasenhüttl wurde als Kovač-Nachfolger gehandelt, dessen Trennung von RB Leipzig wurde ebenfalls am Mittwoch verkündet. Zuletzt wurden auch Slaven Bilić (vereinslos) und David Wagner (Huddersfield Town) als mögliche Nachfolger genannt, dazu kamen Marco Rose (Red Bull Salzburg), Daniel Farke (Norwich City) und Markus Weinzierl (vereinslos).

    Fix ist, dass Hasenhüttls Zeit bei Leipzig nach zwei Jahren abgelaufen ist. Weil der Klub seinen bis 2019 anberaumten Vertrag nicht vorzeitig verlängerte, bat der 50-jährige Steirer um eine Auflösung. Es habe wenig Sinn, "ohne eine langfristig geklärte Zukunft in ein letztes Vertragsjahr zu gehen", sagte Hasenhüttl am Mittwoch. "Nach gemeinsamen Erfolgen sollte man deshalb ehrliche Worte an den Tag legen können und auch ein klares Nein statt ein beschwichtigendes Ja wählen dürfen", erklärte der Steirer, der in Spieler- und Fankreisen hohes Ansehen und große Sympathiewerte genießt, nach dem Erringen des Vizemeistertitels in seiner ersten Saison in der zweiten aber nicht mehr an die ganz großen Erfolge anschließen konnte. Seit Monaten war über seine Zukunft spekuliert wurden, auch als Coach von Bayern München und Dortmund war er kurzfristig im Gespräch.


    Neben Hasenhüttl soll Medienberichten zufolge auch Co-Trainer Zsolt Löw gehen. Er soll auf der Wunschliste des neuen PSG-Trainers Thomas Tuchel stehen. Dass in Leipzig nun die Trainerstelle frei wird, dürfte auch den Spekulationen um Salzburgs Erfolgscoach Rose neue Nahrung geben. Beide Klubs werden bekanntlich von Red Bull unterstützt. Rose hat mit den Erfolgen mit Salzburg internationale Begehrlichkeiten geweckt, sich allerdings noch nicht klar zu seinen Zukunftsplänen geäußert.




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-05-16 18:15:48
    Letzte Änderung am 2018-05-16 20:30:47



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