• vom 12.07.2018, 17:15 Uhr

Fußball


Stadion-Eröffnung

Violetter Pomp und viel Prominenz bei Stadioneröffnung




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    Wien. "Endlich z’Haus" heißt es am Freitagabend bei der Austria. Nach zweijährigem Exil kehrt der Traditionsklub aus Favoriten wieder in die Heimat im zehnten Gemeindebezirk zurück. Die rundum erneuerte Generali-Arena soll in ihrem vollen Glanz erstrahlen, als Gratulant hat sich im Eröffnungsspiel (19 Uhr/ORF Sport+) Borussia Dortmund eingestellt.

    Markus Kraetschmer war geradezu euphorisch. Der violette Vorstand beschwor in den Tagen vor der Partie den "Start einer neuen Ära", "der Hype um dieses Spiel, das seit Tagen und Wochen restlos ausverkauft ist, übertrifft alles", erklärte er. 17.500 Fans werden gegen den deutschen Spitzenklub erwartet, die neue Heimstätte ist ausverkauft. Die Eröffnung soll zu einer richtigen Party werden. Austrias Jahrhundertspieler Herbert Prohaska wird als Sänger in Erscheinung treten, den Besuchern schon ab 14 Uhr ein Rundum-Rahmenprogramm geboten. Den Ehrenanstoß wird ein junger Austria-Fan vornehmen. Für den an einer Lähmung leidenden Buben werden Spenden gesammelt.


    Peter Stöger als Ehrengast
    Ein Volumen von 42 Millionen Euro hat die Austria in die neue Arena investiert. 9400 Tonnen Baustahl und 32.500 Kubikmeter Beton wurden verbaut, 9000 Quadratmeter Fliesen verlegt. Die alte Nord- und Westtribüne wurde abgerissen und zweistöckig neu errichtet. Die Südtribüne bleibt unverändert, wurde aber wie die seit 2008 bestehende Osttribüne modernisiert. Geachtet wurde dabei auf Nachhaltigkeit. So kommt der Strom teilweise aus einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Geschmackssache mag die in Violett gehaltene Umrandung des Spielfelds sein. Kurz: Es entstand ein Uefa-konformes Vier-Sterne-Oval. Bei internationalen Spielen sind 15.000 Besucher zugelassen. National sind zunächst 10.000 Besucher pro Spiel anvisiert. Dabei helfen soll auch die seit heuer bestehende U-Bahn-Anbindung.

    Zum Einstand wird sich Prominenz vor allem aus der Politik einstellen. Angekündigt haben sich etwa Sportminister Heinz-Christian Strache und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig. Geladen ist auch Peter Stöger. Der 52-Jährige war 2012/13 der bisher letzte Meistermacher der Wiener.




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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-07-12 17:22:53


    Abseits

    Vom Ehrenplatz aus gesehen war das Finale der Copa Libertadores ein Erfolg

    Man kann es natürlich so sehen wie Alejandro Dominguez, und auf den ersten Blick spricht nichts dagegen: "Das Wichtigste ist, wir haben einen Sieger... weiter





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