• vom 09.08.2018, 22:30 Uhr

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"Viele Dinge richtig gemacht, einige nicht"




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    Salzburg. Erleichtert, aber selbstkritisch hat sich Red Bull Salzburg am Mittwoch nach dem klaren 3:0 im Drittrunden-Hinspiel der Champions-League-Qualifikation gegen Mazedoniens Meister Shkendija Tetovo gezeigt. Über ein "gutes Polster" freute sich Zlatko Junuzovic. Der in der Schlussphase ausgeschlossene Neuzugang warnte jedoch vor zu frühem Jubel. "Wir dürfen uns nicht ausrasten."

    Zwiegespalten fiel die Bilanz von Trainer Marco Rose nach einem "speziellen Abend" aus. Der Sieg sei auch in dieser Höhe verdient gewesen, erklärte der 41-Jährige. Allerdings sah auch er, dass die Gäste zahlreiche Großchancen vorfanden. "Wir haben viele Sachen richtig gemacht und einige Dinge nicht. Das werden wir ansprechen. Das ist gut und richtig so, damit wir uns weiter entwickeln können." Auch Junuzovic fand noch genügend Verbesserungspotenzial. "Wir haben schon ein, zwei Situationen zugelassen, wo wir ein Gegentor bekommen hätten können", sagte der ehemalige Teamkicker, der das 2:0 durch Munas Dabbur mit einer Freistoßflanke vorbereitet hatte. Auch offensiv agierten die Salzburger teilweise zu ineffizient. "Wir haben zahlreiche Chancen gehabt, wo wir mehr Tore machen können, wenn nicht müssen." Dass er nach seiner gelb-roten Karte in Skopje am kommenden Dienstag zum Zuschauen verdammt ist, wurmte den 30-Jährigen. "Das ist sehr bitter, weil es mir irrsinnig viel Spaß macht, in dieser Mannschaft zu spielen", erklärte Junuzovic, der sich in dieser Situation vom insgesamt schwachen Schiedsrichter Aliyar Aghayev aus Aserbaidschan "mehr Fingerspitzengefühl" erhofft hätte. Ganz zufrieden war im Lager Salzburgs niemand. Xaver Schlager etwa monierte eine Schwächephase nach der Führung in Minute 16. Erst das "psychologisch wichtige" 2:0 unmittelbar vor der Pause habe es den Salzburgern ermöglicht, die Kontrolle zurückzuerobern. Wie seine Kollegen lobte auch Schlager den hierzulande weitestgehend unbekannten Gegner. Shkendija sei "eine gute Mannschaft, die man nicht über 90 Minuten dominieren" könne. Dies gilt auch als Warnung vor dem Rückspiel am kommenden Dienstag.





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    Dokument erstellt am 2018-08-09 16:53:31


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